Filmabend und Diskussion zu den Gipfelprotesten in Genua 2001
Mittwoch, 17.05.2017, 20:30, Infoveranstaltung

Im Juli 2001 traffen sich die G8-Staaten in Genua zum 27. mal. In die Geschichte ist vor allem der Protest von über 300.000 Menschen gegen den Gipfel eingegangen, bei denen Carlo Giuliani von einem Polizisten erschossen wurden. Der Mord an Carlo Giuliani wurde begleitet von massive Auseinandersetzungen. So wurden hunderte Aktivist*innen schwerst verletzt, eine weitere Demonstrantin von einem Panzerwagen überrollt und die Diaz Schule, in der ein Medienzentrum und die Rechtshilfe untergebracht war, von Polizei gestürmt. Die festgenommenen Demonstrant*innen waren der Folter durch die Staatspolizei ausgesetzt. Dem Gipfel folgten weitere Repressionswellen sowie Gerichtsverfahren gegen die Polizei welche sich bis heute hinziehen.

Mit blick auf den kommenden G20-Gipfel in Hamburg wollen wir gemeinsam die Geschichte des G8-Gipfels in Genua aufarbeiten und laden deshalb ein, mit uns im Café der KTS ab 20:30 verschiedenes filmisches Material zu Genua anzuschauen und darüber zu diskutieren.

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Aktueller Koraktor
Koraktor Juni 2021 (PDF)
Kriminell sind die Ermittlungsbehörden – Freiheit für die Angeklagten von Bure!

Anfang Juni wird die Anklage der französischen Justiz wegen Bildung einer „kriminellen Vereinigung“, Beteiligung an illegalen gewaltsamen Versammlungen und Besitz von angeblichen „Sprengmitteln“ gegen sieben Atomkraftgegner·innen in Bar-le-Duc (Meuse – Dept. 55) verhandelt. Vom 1. bis 3. Juni wird zur Prozessbegleitung mobilisiert und dazu aufgerufen CIGEO („Industrielles geologisches Tiefenendlager“) den Prozess zu machen. Es sind zahlreiche kreative Aktionen und kritische Versammlungen bei den Justizgebäuden in der Oberstadt geplant.

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