Wie weiter nach dem G20? Diskussion im Café Libros
Sonntag, 14.01.2018, 15:00, Information

Der Infoladen lädt ein! Ab 15 Uhr bis zum Abend, zum diskutieren, lesen, spielen, basteln und lernen. Dieses mal mit gezielter Debatte: Um 16 Uhr (nachdem alle etwas ankommen konnten) legen wir los und fragen uns: Wie weiter nach dem G20?

Ein halbes Jahr ist seit den antikapitalisischen Großprotesten gegen das Treffen der G20 in Hamburg vergangen. Übrig bleibt nach ein paar spektakulären und teils erfolgreichen Protesttagen ein haufen Fragen und fortwährende Repression. Im Nachklapp schreitet die Kriminalisierung mit harten Urteilen, Razzien und Zensur voran. Die außerparlamentarische Linke scheint trotz einiger unmissverständlicher Statements mit weltöffentlichkeit mit dem Rücken zur Wand zu stehen... Neben einigen die das Debakel -längst vorasgesagt- hatten, Gruppierungen die sagen: -war doch spitze!- und solchen die mehr -Anschlussfähigkeit jenseits der Szene- einfordern gibt es noch viele Zwischentöne. Wie kommen wir -raus aus der Szene- und was hieße das konkret? Inwieweit können wir in die überwachungspolitischen und autoritären Bestrebungen eingreifen? Wie steht es um die transnationale Organisierung revolutionärer Linker? Wie begegnen wir den Repressionswellen und was bedeutet -Solidarität-? Wie kann unsere Kritik in Zukunft aussehen und was gewinnen wir bei solchen Protesten? Wir laden zur hitzigen Diskussion im radikalen -Sumpf-Schnack-. Tragt mit euren Erfahrungen bei.

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Aktueller Koraktor
Koraktor Juni 2021 (PDF)
Kriminell sind die Ermittlungsbehörden – Freiheit für die Angeklagten von Bure!

Anfang Juni wird die Anklage der französischen Justiz wegen Bildung einer „kriminellen Vereinigung“, Beteiligung an illegalen gewaltsamen Versammlungen und Besitz von angeblichen „Sprengmitteln“ gegen sieben Atomkraftgegner·innen in Bar-le-Duc (Meuse – Dept. 55) verhandelt. Vom 1. bis 3. Juni wird zur Prozessbegleitung mobilisiert und dazu aufgerufen CIGEO („Industrielles geologisches Tiefenendlager“) den Prozess zu machen. Es sind zahlreiche kreative Aktionen und kritische Versammlungen bei den Justizgebäuden in der Oberstadt geplant.

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