Kein Mädchen sondern ein Grrrl
Samstag, 17.11.2018, 16:00, Vortrag im Rahmen des Katsival

Mit der Riot Grrrl- Bewegung entstand Anfang der 90er Jahre eine feministische Bewegung von jungen Frauen, die inspiriert von der „Do It Yourself- Attitüde" des Punk ihre eigenen Bands gründeten, eigene Fanzines herausbrachten und vor allem junge Frauen im gemeinsamen Kampf gegen Sexismus, Misogynie und Antifeminismus vernetzen wollten. Mit dem Slogan “Revolution Girl Style Now!“ forderten sie ihren Platz auf der Bühne ein, der sonst nur Jungs und Männern vorbehalten schien, und schärften bei viele Musikerinnen, die nach ihnen kamen, ein feministisches Bewusstsein im immer noch stark männerdominierten Musikgeschäft. Darüber hinaus wollten sie tradierte Geschlechterrollen und -muster durchbrechen und eigneten sich dafür bewusst negativ besetzte Begriffe wie „Bitch" und „Slut" an, die sie als Form ihrer Widerständigkeit stolz in großen Buchstaben auf ihre Körper schrieben und sie damit als positive Selbstbeschreibungen umwerteten. Dieser Vortrag widmet sich der Entstehung, den Protagonistinnen und der Entwicklung der Riot Grrrl- Bewegung und zeigt auf, wie stark viele Themen und Missstände auch heute noch in der Musikwelt und Gesellschaft verankert sind.

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Aktueller Koraktor
Koraktor Juni 2021 (PDF)
Kriminell sind die Ermittlungsbehörden – Freiheit für die Angeklagten von Bure!

Anfang Juni wird die Anklage der französischen Justiz wegen Bildung einer „kriminellen Vereinigung“, Beteiligung an illegalen gewaltsamen Versammlungen und Besitz von angeblichen „Sprengmitteln“ gegen sieben Atomkraftgegner·innen in Bar-le-Duc (Meuse – Dept. 55) verhandelt. Vom 1. bis 3. Juni wird zur Prozessbegleitung mobilisiert und dazu aufgerufen CIGEO („Industrielles geologisches Tiefenendlager“) den Prozess zu machen. Es sind zahlreiche kreative Aktionen und kritische Versammlungen bei den Justizgebäuden in der Oberstadt geplant.

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