Indymedia Film
Mittwoch, 15.01.2020, 21:00

Veranstaltungsreihe Tag (((i)))

2001 kommt es in Argentinien zu massiven Aufständen. Die Regierung wird gestürzt. In unzähligen Versammlungen, Aktionen und sozialen Gruppierungen diskutieren die Leute, wie sie ihre Geschichte selbst in die Hand nehmen. Einer dieser politischen Akteure ist das Indymedia Kollektiv. Mitten im Sturm des politischen Umbruchs und aus dem Bedürfnis heraus, die Geschehnisse selber von der Basis aus zu dokumentieren und eine Alternative zu den kommerziellen Massenmedien aufzubauen, finden sich mehrere MedienmacherInnen im Indymedia Kollektiv zusammen. Indymedia existiert nicht nur in Argentinien, sondern an vielen anderen Orten der Welt in denen gegen Neoliberalismus gekämpft wird. Es ist ein globales Netzwerk, dass Ende der 90er Jahre entstanden ist und heute über 100 Kollektive und Portale weltweit betreibt. Mit ihren alltäglichen Erfahrungen, stellen die Indymedia AktivistInnen die Frage nach der Kommunikation im Kampf um eine Gesellschaft ohne Unterdrückung. Der Film macht mehrere Sprünge zu Widerstandsmomenten auf dem G8- Gegengipfel in Genua, den Protesten gegen die Republican Convention in New York oder einer Landbesetzung in Brasilien.

Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Gegenwart. Wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Zukunft.

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