Freiheit für Cengiz!

Worum geht es? Cengiz Kilic, ein Freund von uns, sitzt in Abschiebehaft und soll in die Türkei abgeschoben werden, obwohl ihm dort Verfolgung droht.

Wie kam es dazu? Cengiz floh 1996 nach Deutschland und beantragte Asyl. Dieser Antrag wurde jedoch im Jahr 2000 abgelehnt. Seitdem muss er sich ohne Papiere durchschlagen. Cengiz ist kein Einzelfall. Die Zahl derer, die ohne Papire in Deutschland leben ist unbekannt aber sie wächst stetig. Auch in Freiburg gibt es sie, Cengiz ist einer von ihnen. Ein Leben in der Illegalität bedeutet, immer unterwegs und nirgendwo zu Hause zu sein, nie krank werden zu dürfen. Ein Leben in ständiger Angst, aufzufallen, kontrolliert und in das Verfolgerland abgeschoben zu werden. Ende September wurde Cengiz festgenommen und sitzt jetzt in München in Abschiebehaft. Er sollte am Mittwoch in die Türkei abgeschoben werden, doch aufgrund eines neuen Asylantrags wurde die Abschiebung ausgesetzt. Wir müssen aber damit rechnen, dass das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge den Asylantrag ablehnt. Damit würde die erneute Gefahr einer Abschiebung bestehen. Cengiz wird momentan weiterhin in der Abschiebehaft festgehalten unter Bedingungen, die ihn stark belasten.

Was fordern wir vom RP?

Wir fordern vom Regierungspräsidium Freiburg die sofortige Freilassung von Cengiz!

Kein Mensch ist illegal!!

August 2021 :

Nichts in diesem Monat

Juli 2021 | September 2021

Aktueller Koraktor
Koraktor Juni 2021 (PDF)
Kriminell sind die Ermittlungsbehörden – Freiheit für die Angeklagten von Bure!

Anfang Juni wird die Anklage der französischen Justiz wegen Bildung einer „kriminellen Vereinigung“, Beteiligung an illegalen gewaltsamen Versammlungen und Besitz von angeblichen „Sprengmitteln“ gegen sieben Atomkraftgegner·innen in Bar-le-Duc (Meuse – Dept. 55) verhandelt. Vom 1. bis 3. Juni wird zur Prozessbegleitung mobilisiert und dazu aufgerufen CIGEO („Industrielles geologisches Tiefenendlager“) den Prozess zu machen. Es sind zahlreiche kreative Aktionen und kritische Versammlungen bei den Justizgebäuden in der Oberstadt geplant.

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