Veranstaltungen Januar 2007
Three Kings Jam
Freitag, 05.01.2007, 22:00, Party

Alle Jahre wieder kommt der Tag der drei Könige, der “Kings Jam”. Die drei Könige, King Ska, King Reggae und King Funk treffen sich jährlich an diesem Tag zum jammen in der KTS. Folge auch Du dem Stern der KTS zu Gold, Myrrhe und Weihrauch, denn nun zum schon 5. Male wiederholt sich der Akt. Eingeladen zu dieser Nacht werdet Ihr vom Esperanza Soundsystem welches natürlich auch große Töne durch die Baxen jagen wird. Im Konzertsaal verarzten wir und der weitbekannte Reggae Dr. die Tanzwütigen mit seinen Vinylpflastern. In der Kneipe gibt es vom Disco Lovers Movement aus Leipzig/Saalfeld eine gute Ladung Funk, Soul und Reggae für Euch, welche seines Gleichen sucht. Also kommt geströmt im neuen Jahr zur KTS dann wird’s wunderbar.

Infos: www.ESPERANZA-SOUNDSYSTEM.eu

FAU - Filmabend
Mittwoch, 10.01.2007, 20:00

Wir zeigen einen oder zwei Filme von kanalB. Welche? Schau auf die Seite unserer Ortsgruppe-. Neben Getränken gibt es wie immer eine Kleinigkeit zu Essen gegen eine Spende. Wer uns kennenlernen möchte, kann schon um 18 Uhr kommen, wenn wir die Veranstaltung vorbereiten.

THE AUDIENCE & ESCAPEHAWAII
Freitag, 12.01.2007, 22:00, Konzert

Discopunk Galore! Sie sind wieder da! THE AUDIENCE bieten schweisstreibenden Discopostpunk voller Nervosität und Charme. Hier denkt man direkt mal an die frühen Robocop Kraus, immerhin kommen THE AUDIENCE nicht nur aus dem selben Genre sondern auch aus dem gleichen Dorf bei Nürnberg. Während die Robos aber nur noch im Keller zündeln, hören sich THE AUDIENCE eher nach einem ordentlichen Waldbrand an.

THE AUDIENCE bringen ihren Freund ESCAPEHAWAII mit, fette Elektrobeats kombiniert mit dem dritten Level von Super Mario World 1 und angereichert mit allerlei vergnüglichen Textpassagen.

Also nichts wie die Tanzschuhe geschnürt und rein ins Vergnügen!

Stielbruch
Samstag, 13.01.2007, 22:00, Party

Goa Party auf 2 Floors und einer Chill-Out-Area. Freut euch auf die wahnsinns Deko!

Apparatschnik - Die Antifakneipe.
Mittwoch, 17.01.2007, 20:00, Film, Kneipe. Diskussiom

Der Jahrestag der Bombardierung Dresdens am 13. Februar 1945 ist auch in diesem Jahr wieder Anlass für einen der größten Nazi-Aufmärsche in Deutschland. 4700 kamen im letzten Jahr in die sächsische Hauptstadt, 2005 sogar über 6000.

Dresden wirkt hierbei identitätsstiftend sowohl für Neonazis als auch für einen Großteil der deutschen Normalgesellschaft. Die Stadt wurde zum Sinnbild eines vermeintlich ungerechten Krieges der Alliierten gegen Nazi-Deutschland stilisiert, das so den Zweiten Weltkrieg zwar losgebrochen, aber eben auch und, so scheint es im Falle Dresdens, vor allem, erlitten haben soll.

Man fühlt sich selbst als Opfer Hitlers und der Alliierten. Gänzlich ignoriert wird in diesem Kontext, dass es die Wehrmacht war, die bereits in den ersten Kriegstagen in Polen mit Luftangriffen auf sogenannte "offene Städte" geltendes Völkerrecht gebrochen hatte.

Unzählige Lügen und Legenden wurden in den letzten Jahrzehnten verbreitet, die Dresden zu einem Mythos werden ließen, der endlich wieder einen unverkrampften Blick auf die Vergangenheit zulässt. "Schließlich waren wir doch alle Opfer..."

Am Beispiel von Dresden wird über diese moderne Art der Geschichtsverfälschung berichtet. Im Anschluss zeigen wir den Kurzfilm "Vom Mythos der unschuldigen Stadt", der die Ereignisse und Diskussionen rund um den 13. Februar 2006 thematisiert.

Danach wie immer Kneipe mit leckeren Leckereien und Spitzen-Musik!

Soli-Party und Kneipe
Freitag, 19.01.2007, 22:00, Party

für die Ausstellung "Pueblo en Armas" ab Ende Januar in der KTS zu sehen sein wird ... In der Kneipe gibts Songs aus dem Spanischen Bürgerkrieg und ArbeiterInnenlieder. Im großen Raum spielen die DJs Ident und Constar (anti-matter-plant.org, elektrolounge) elektronische Musik und Artverwandtes, von unten nach oben.

www.anti-matter-plant.org

Diskussionszyklus "Kommunistische Dissidenz"
Samstag, 20.01.2007, 16:00, Diskussion

Dieses Mal drehen sich unsere Diskussionen um den italienischen Operaismus, eine Theorie, die von kommunistischen DissidentInnen ab den frühen 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts entwickelt wurde. Aus Unzufriedenheit mit der Politik der traditionellen ArbeiterInnenbewegung und durch eine Neulektüre der marxschen Schriften inspiriert, entstand aus verschiedenen kleinen Zirkeln eine neue radikale Kritik der kapitalistischen Gesellschaft. Zentral für die operaistische Theorie ist der Begriff der Klassenzusammensetzung. Diese sollte aber nicht nur mittels sogenannten "Arbeiteruntersuchungen" in den Betrieben erforscht, sondern die militanten Untersuchungen sollten zugleich der autonomen Organisierung der ArbeiterInnenklasse auf die Sprünge helfen. Damit beeinflussten die OperaistInnen maßgeblich die massiven sozialen Auseinandersetzungen im Italien der 60er und 70er Jahre.

Neu zu uns Stoßende sind willkommen und die Texte, die es im Begleitreader bzw. auf unserer Homepage (www.labandavaga.de) gibt, sollten wie immer bereits gelesen sein.

La Banda Vaga

Für einen warmen Winter!!!!!
Samstag, 20.01.2007, 21:00, Party

Seid dabei bei der heißesten Party des Jahres! Mit:

  • DJ Dr. Doom (abhotten)
  • DJ Björn Peng (Electro - Dance)
  • DJ Zapata Soundz (Reggae - Ragga)

Der Erlös kommt der politischen Arbeit der AG Sozialen Kämpfe Karlsruhe zu Gute. www.sk.organisiertelinke.org

Die Vorratsdatenspeicherung
Donnerstag, 25.01.2007, 20:00, Info

„Freie Entfaltung der Persönlichkeit setzt unter den modernen Bedingungen der Datenverarbeitung den Schutz des Einzelnen gegen unbegrenzte Erhebung, Speicherung, Verwendung und Weitergabe seiner persönlichen Daten voraus.“ erkannte das Bundesverfassungsgericht 1983 in seinem Urteil zur Volkszählung ganz richtig und stellte das Recht auf informationelle Selbstbestimmung unter den Schutz des Grundgesetzes. Spätestens mit der Umsetzung der Richtlinie über die Vorratsdatenspeicherung im September 2007 wird die freie Entfaltung der Persönlichkeit und das Recht des einzelnen Menschen, selbst über seine Daten zu entscheiden, jedoch keine Rolle mehr spielen. Durch die vorgesehene sechsmonatige Speicherung sämtlicher Verbindungs- und Standortdaten, die bei der Abwicklung von Diensten wie Telefonieren, E-Mailen, SMS-Versand oder Internettelephonie anfallen, wird nicht nur jedeR einem Generalverdacht ausgesetzt, sondern die Voraussetzungen für eine umfassende Überwachung aller geschaffen. Bereits jetzt ist klar, dass Repressionsbehörden die gewonnen Daten nicht nur für die Ermittlungen bei schweren Straftaten nutzen möchten, sondern z.B. auch bei Verstößen gegen das Urheberrecht.
Es soll an diesem Abend nicht nur um die Frage gehen, was die Vorratsdatenspeicherung genau ist und wie ihre negativen Auswirkungen -insbesondere im Zusammenspiel mit der Verordnung zur Telekommunikations-Überwachung- aussehen, sondern auch darum, inwieweit diesen entgangen werden kann.

THE DAY THE DEAD WALKED VII
Samstag, 27.01.2007, 22:00, Konzert

Im Zuge dieser allseits beliebten, ins verflixte siebte Mal gehenden Konzertreihe werden diesmal frisch serviert: INNER SANCTUM (FR) - Die Jungs gibt es als Band noch nicht so lange, was aber bezüglich ihres Sounds nichts heißen will. Mächtige, mitreißende Riffs erschüttern die Trinkhalle und gemahnen an bärtige Hünen aus Skandinavien. Wer leichte musikalische Parallelen zu Amon Amarth in ihrem Heavy Death Metal ausmacht, liegt gewiß nicht falsch. ASSORTED NAILS (FR) - Da sie bisher bei noch jedem der Konzerte aufgetreten sind, erübrigt sich für den interessierten Besucher wohl jede Beschreibung. Flotter Untrue Death Metal mit der richtigen Dosis Metalklischee, einfach erfrischend. ZATOKREV (CH) - Die Veteranen des stilübergreifenden Lärms geben sich heute in der KTS die Ehre. Den geneigten Zuhörer erwartet ein überzeugender Mix aus....naja, (Post-)HC, Sludge/Doom à la Cult of Luna o.ä., Death Metal Anleihen, eine Prise Darkthrone und noch mehr stechen schon beim ersten Hören ins Ohr. Wer jetzt aber trendigen Metalcorematsch erwartet, liegt definitv falsch. Geht zusammen, auch wenns nicht so klingt, daher: Anhören! Also, come and bang your head with us!

Gesellschaft entknasten!
Sonntag, 28.01.2007, 14:00, Info

Überall wird nach "härteren" Strafen gerufen. Wenn ein Problem auf der gesellschaftlichen Bildfläche auftaucht, meinen einschlägige Medien und Co. mit einem neuen Paragraphen und ein paar neuen Gefängnisbauten könnte man das schon in den Griff bekommen. Keine gute Zeit, um Kritik am Instrument des Strafrechts zu üben. Oder doch? - Von Gewalt und Todesfällen in Gefängnissen liest man derzeit in den Zeitungen, Guantanamo Bay ist ein blühendes Beispiel für das "Feindstrafrecht", von dem auch in Deutschland so mancher offen schwärmt. Und das ist nur ein Beispiel, warum es spannend ist, sich das auf den ersten Blick trocken anmutende Thema mal etwas genauer anzuschauen: Warum gibt es überhaupt ein Strafrecht bzw. warum wird gestraft? Welchem Wandel unterliegt der Begriff der Strafe? Welchen Sinn und Zweck soll die Strafe derzeit dienen? Wer definiert "Strafe" und wer ist vom "Strafen" betroffen? Und was haben gesellschaftliche Faktoren damit zu tun, wer "straffällig" wird und wer nicht, wer bestraft wird und wer nicht? Welche Stellung können Strafen und Gefängnisse in der Demokratie einnehmen? Und wie steht es um privat betriebene Gefängnisse? Sind Strafen unterm Strich nicht doch eher unnötig und gehören überwunden? Sicherlich werden wir in der Kürze der Zeit nicht alle Fragen und Antworten finden können. Ein interessanter Einstieg gerade durch die vielen aktuellen Entwicklungen und Beispiele eröffnet aber die Gelegenheit das "Strafen" in unserer Gesellschaft mal aus kritischer Perspektive zu betrachten.

Pueblo en Armas - Bürgerkrieg und Revolution in Spanien 1936-1939
Sonntag, 28.01.2007, 18:00, Info

Im Juli 2006 hat sich der Beginn des Spanischen Bürgerkrieges zum 70sten Mal gejährt. Die Ausstellung „Pueblo en Armas - Bürgerkrieg und Revolution in Spanien“ gibt einen Überblick über die geschichtlichen Ereignisse und beleuchtet drei Themenfelder näher: Anarchismus, Internationalismus und Frauen im Spanischen Bürgerkrieg.

ab 20 Uhr Eröffnungsveranstaltung zur Entstehung der Ausstellung und zu Frauen in der spanischen Revolution mit Heike Demmel, Historikerin

„Ich bin nicht an die front gekommen, um mit dem Putzlumpen in der Hand zu krepieren“ Der Kampf gegen den Franquismus veränderte ihr Leben. Frauen gingen auf die Barrikaden, griffen zur Waffe und arbeiteten in sog. Männerberufen. Diese Zeit war für viele Frauen auch Befreiung und Aufbruch. Aber der Zwang, die traditionellen Rollen wieder aufzunehmen, war auch hier groß.

"Der spanische Bürgerkrieg: Historischer Kontext, Akteure, Kontroversen"
Dienstag, 30.01.2007, 20:00, Info

ab 18 Uhr Ausstellung

ab 20 Uhr Veranstaltung zum Thema "Der spanische Bürgerkrieg: Historischer Kontext, Akteure, Kontroversen" mit Andreas Baumer

Im Juli 1936 erhoben sich Teile des spanischen Militärs gegen die von einer breiten Volksfrontkoalition getragen Regierung der spanischen Republik. Es waren in erster Linie Arbeitermilizen, die sich den Putschisten entgegenstellten. Der Aufstand der Militärs entwickelte sich zu einem fast drei Jahre währenden Bürgerkrieg. Der Kampf gegen die Aufständischen ging in vielen Landesteilen einher mit dem Umsturz der politischen und ökonomischen Ordnung der Republik. Verteidigung der Republik oder soziale Revolution - dieser Konflikt wurde innerhalb des republikanischen Lagers blutig ausgetragen und entwickelte sich zu einem Trauma nicht nur der spanischen Linken. In diesem Vortrag sollen die politischen, ökonomischen und sozialen Hintergründe des Bürgerkriegs dargestellt werden. Von besonderem Interesse sind dabei die widersprüchlichen Entwicklungen im republikanischen Lager, die die Diskussion um den spanischen Bürgerkrieg bis heute bestimmen.

Aktueller Koraktor
Koraktor September 2020 (PDF)
29.09.2020, 18:30
Demo 1 mal 1
10.10.2020, 18:30
Demo 2 mal 2
24.10.2020, 18:30
Demo 3 mal 3
Aktueller Koraktor
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Koraktor Cover September 2020