Veranstaltungen Dezember 2012
Infoveranstaltung zur antikapitalistischen Demo in Mannheim
Samstag, 01.12.2012, 20:00

Für den 22. Dezember 2012 ruft das Anarchistische Netzwerk Südwest* zu einer libertär-antikapitalistischen Demonstration in Mannheim unter dem Motto “There is no alternative – Kapitalismus überwinden!” auf. Ziel der Demonstration ist es, Solidarität mit den von Sparprogrammen und Rettungspaketen betroffenen Menschen auszudrücken und für eine Perspektive jenseits von Staat, Nation, Kapital und Herrschaft auf die Straße zu gehen.

Im Rahmen dieser Mobilisierungsveranstaltung wollen wir über Inhaltliches, Hintergründe und alle nötigen Infos zur Demo informieren und diskutieren.

Auch wird es hier die Möglichkeit geben, Tickets für die Busfahrt nach Mannheim zu erwerben.

Mehr Infos zur Demo:
www.esistdassystem.blogsport.de
www.a-netz.org
www.ag-freiburg.org

KUNSTAUSTELLUNG IN DER KTS
Dienstag, 04.12.2012, 14:00, Ausstellung

Heute gibt es Kunst vom feinsten für euch in der KTS. Gleich drei Menschen werden die KTS in eine Kunstaustellung verwandeln. Mit dabei sind F.D., Jakob Klug und ToTo. Am Abend wird es noch eine musikalische Explosion geben!

F.D. - pfraenk.blogsport.eu

Jakob Klug - jakobs.saeurebad.de

VON SHUTKA NACH FREIBURG
Dienstag, 04.12.2012, 20:00, Information

Muharem Gashnjani (Freiburg) berichtet von seiner Flucht aus dem Kosovo über Mazedonien nach Freiburg, über die massive Diskriminierung von Roma und deren politischen Widerstand.

FINDET STATT IM:

THEATER FREIBURG, WINTERER FOYER

aktionbleiberecht.de

iz3w.org

LE CRABE - SIRKO DRIVE - FREEMERGE
Dienstag, 04.12.2012, 21:00, Konzert

Heute wird es Laut! Ihr dürft euch auf alte Bekannte freuen die euch die Töne nur so um die Ohren hauen werden. Und einen würdigen Abschluss des Tages garantieren. Live on Stage: LE CRABE hat schon mit seinem Breakore-Indu-strial-Rap auf dem Diesel’n’Dust zum durchdrehen eingeladen und wird heute die lang ersehnte Zugabe spielen. Unterstützung gibt es von SIRKO DRIVE mit Live Experimentalcore-Zukunftsmusik-Improvisation. Dazu ibt es Dark Drum And Bass, Crossbread und Darkstep von DJ FREEMERGE. Währendessen werden euch die Visuals von RP³ VS. A³C den visuellen Rest geben. Ab 14 Uhr ist die Austellung von F.D., JAKOB KLUG UND TOTO zu bewundern.

soundcloud.com/lecrabe

soundcloud.com/sirko-drive

soundcloud.com/freemerge

Informationen gegen Korporationen
Donnerstag, 13.12.2012, 20:00, Infoveranstaltung

Was sind überhaupt Studentenverbindungen? Vielen fallen da sofort Dinge ein wie das „Lebensbundprinzip“, der Ausschluss von Studentinnen, elitäres und militaristisches Gehabe oder auch die Verknüpfung zu den (radikalen) Rechten. Um den Fragen nach den strukturgebenden und identitätsstiftenden Gemeinsamkeiten der Studentenverbindungen, aber auch den Unterschieden zwischen diesen, einmal auf den Grund zu gehen, haben wir Felix Krebs eingeladen.

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Felix Krebs hat zusammen mit Jörg Kronauer das Buch „Studentenverbindungen in Deutschland – Ein kritischer Überblick aus antifaschistischer Sicht“ geschrieben, in welchem er anschaulich und differenziert die Mechanismen der korporierten Lebensweise untersucht.

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Anschließend wird noch ein Referent einen kurzen Überblick über die Freiburger Verhältnisse geben.

Korporierte haben Hausverbot in der KTS.

Rechtsstaat und Repression in Freiburg (Im Strandcafe/Grether)
Freitag, 14.12.2012, 19:30, Infoveranstaltung

Info- und Diskussionsveranstaltung zur Kritik an Rechtsstaatlichkeit und der aktuellen staatlichen Repression gegen linke AktivistInnen FINDET IM STRANDCAFE STATT!

Nach der Räumung des Kunst-, Kultur-, und Wagenkollektivs „Kommando Rhino“ im Sommer 2011 kam es in Freiburg zu massivem staatlichen Verfolgungsdruck gegen die gesamte alternative, linke Szene. Der real-existierende demokratische Rechtsstaat fühlte sich von ein wenig Sachschaden im Zuge der Räumung dermaßen provoziert, dass er es für notwendig erachtete ein eindrucksvolles Arsenal an staatlichen Gewaltmitteln ins Feld zu führen. Sonderkommissionen, Haus- und Wagendurchsuchungen, Beschattungen und Verfolgungen, Geldstrafen, Anquatschversuche, DNA-Entnahmen u.v.m. sind die Mittel, mit denen der Staat den Übertretungen seines Rechts und der Infragestellung seines Gewaltmonopols Herr werden will.

Um so erschreckender, dass sowohl im alternativen Milieu als auch in der Gesamtbevölkerung, ein allgemeines Bekenntnis zur Rechtstreue vorherrscht. Der Rechtsstaat wird als zivilisatorische Leistung gefeiert und seine ordnende Funktion anerkennend gewürdigt, ohne die sich die Menschheit gegenseitig zerfleischen würde. Doch was für menschliche Verhältnisse werden durch das Recht geregelt? Worin bestehen die Leistungen des Rechts und wieso scheitern so viele Vorhaben an ihm? Wieso stehen eigentlich so viele Menschen hinter dem Recht und warum gilt es ihnen nicht als Herrschaft sondern als Garant für Freiheit? Und wie – exemplarisch am Beispiel Freiburg - geht der Rechtsstaat mit Kritikern um, die ihre Kritik auch außerhalb von Wahlkabinen praktisch umsetzen wollen?

Wann: 14.12.2012 19.30 Uhr

Wo: StrandCafe Adlerstraße 12, Freiburg

Veranstaltet von Plätze.Häuser.Alles. und der Anti-Repressionsgruppe

La Banda Vaga Geburtstagskonzert
Freitag, 14.12.2012, 21:00, Konzert

La Banda Vaga Geburtstagskonzert mit scheissediebullen und support. Aftershow mit DJ Dosenbier

La Banda Vaga wird 15 Jahre alt. Zu diesem Anlass laden wir euch zu unserem Punkrock-Geburtstagskonzert ein. Beginn 21 Uhr Lob der Party - La Banda Vaga Der Einzelne hat zwei Augen
 Die Party hat tausend Augen.
 Der Einzelne hat seine Stunde, 
 Aber die Party hat viele Stunden. Der Einzelne kann vernichtet werden, Aber die Party kann nicht vernichtet werden. Denn sie ist der Vortrupp der Massen 
 Und führt ihren Kampf 
 Mit den Methoden der Punkrock-Klassiker, welche geschöpft sind 
 Aus der Kenntnis der Plattenkisten.

http://www.labandavaga.org/

http://scheissediebullen.blogsport.de/

Tagesworkshop Antiziganismus
Samstag, 15.12.2012, 10:00, Infoveranstaltung

Aktion Bleiberecht veranstaltet gemeinsam mit der iz3w und dem Freiburger Forum aktiv gegen Ausgrenzung eine Vortragsreihe zu Antiziganismus. Nach einer Veranstaltungen zur Einführung und zum Völkermord an Sinti und Roma im November geht die Veranstaltungsreihe im Dezember mit drei vertiefenden Vorträgen weiter.

Prof. Karin Messerschmidt von der PH Karlsruhe bietet in einem vertiefenden Workshop zu Antiziganismus die Möglichkeit, eigene Stereotype zu hinterfragen und Handlungsoptionen zu entwickeln.

Samstag, 15. Dezember 2012, 10.00 – 17.00 Uhr

Katholische Hochschule, Raum 1207 (Haus 1)

www.aktionbleiberecht.de www.iz3w.org

Überregionaler Aktionstag für Autonome Freiräume – Auf die Straße gegen rechte Gewalt und Repression
Samstag, 15.12.2012, 14:00, Information

Rechte Gewalt

Die ausufernden rechtsradikalen Gewalttaten und Übergriffe seit dem deutschen Einheitstaumel der Neunziger Jahre sind durch das Auffliegen des Nazi-Netzwerk NSU aktueller denn je. Hier zeigt sich, dass nicht nur die sogenannte Mitte der Gesellschaft den rassistischen Alltag in der BRD prägt und trägt. Organisierte Nazibanden verbreiten die Gewalt auch nicht als EinzeltäterInnen, sondern bilden letztlich terroristische Netzwerke mit den deutschen Behörden. Wenn diese nicht mit der Durchsetzung der Anti-Asylpolitik beschäftigt sind, betätigen sie sich auch mal als HelferInnen, AusrüsterInnen und Finanziers der Nazis, wie die bisherigen Ermittlungen aufdecken konnten. Nun wird die aufklärerische Mitte in der Politik vermutlich eine Zusammenlegung der Geheimdienste und Polizeien befördern, anstatt konsequenterweise eine endgültige Auflösung der Schlapphut-Behörden zu fordern.

Neben sich häufenden rassistischen Angriffen sind auch linke Räume Ziel rechter Gewalt. So griffen Nazis wiederholt auch in Freiburg linke Räume an, zuletzt gab es einen faschistischen Brandanschlag auf die Gartenstraße 19 Ende Oktober 2012.

Repression

Unter Repression verstehen wir institutionalisierte psychische oder physische Gewalt, die meist im „legalen“ Rahmen verläuft, durch staatliche Behörden oder deren HelferInnen ausgeübt wird und sich gegen die Freiheit eines Einzelnen oder eines Kollektivs richtet.

Überwachung des öffentlichen Raumes, systematische Schikane von Versammlungen durch Zivilpolizei und Wanderkessel (zuletzt bei der Recht-auf-Stadt-Demo), Räumungen wie die der Wagenburg Rhino im Sommer 2011 und sämtlicher Hausbesetzungen seit April 2010, die Entnahme von DNA gegen WäglerInnen im Sommer 2012, die Verurteilung wegen des Abspielens des Liedes „Bullenschweine“, das neue Polizeigesetz von Grün-Rot... die Liste ist schier endlos und zum kotzen. Wir könnten auf internationaler Ebene gerade so weitermachen, mit der Vernetzung der Sicherheitsarchitekturen in der EU und darüber hinaus. In Zeiten kapitalistischer Krise nutzen die Herrschenden alle Mittel um die Aufmüpfigen zu unterdrücken. Setzen wir ihnen zur Weihnachtszeit ein ganz herzliches „fickt euch!“ entgegen!

Der Aktionstag lebt von eurer aktiven Beteiligung. Kommt zur „Spitzel-Jagd“ auf dem Weihnachtsmarkt und zur Nacht.Tanz.Demo. Am 15. Dezember ab 16 Uhr!

Do-It-Yourself – Without The State! Wir nehmen uns was wir brauchen!

Vorläufiges Programm:

14 Uhr: Vortrag & Diskussion: Die neoliberale Stadt (Jürgen Mümken) Universität Freiburg, KG I, HS 1199

Sicherheit.Kontrolle.Konsumption.Gentrification.

Stadt und städtische Entwicklungen werden unter der Bedingung neoliberaler Ökonomie als Fragmentierung wahrgenommen. Integrative Momente haben anscheinend ausgedient. Auf einer ökonomischen, politischen, kulturellen und sozialen Ebene findet eine Neuaushandlung sozialer Verhältnisse statt. Daraus resultiert eine neue Spaltung des städtischen Raumes, der zunehmend kontrollgesellschaftlich reguliert werden soll.

Die Rekonstruierung des städtischen Raumes soll an verschiedenen städtischen Diskursen dargestellt werden: die Privatisierung des Sozialen Wohnungsbau, die Privatisierung öffentlicher Räume, Sicherheit und Kontrolle, neue Räume der Konsumption (z.B. Shoppingmalls) und Gentrification städtischer Wohnquartiere. Aber es gibt auch Widerstand dagegen: Inner-Stadt-Aktion (1997-98) oder heute unter dem Slogan "Recht auf Stadt".

16 Uhr: "Spitzel-Jagd" auf dem Weihnachtsmarkt

- Rathausplatz-

18 Uhr: NACHT.TANZ.DEMO: Für eine Welt, in der es keine Freiräume mehr braucht… …doch so lange gilt: KuCa bleibt! Selbstverwaltete Zentren verteidigen!

Das selbstverwaltete Studierendenhaus „KuCa“ auf dem Campus der Pädagogischen Hochschule Freiburg steht vor dem Abriss. Laut einem Schreiben von Baubürgermeister Haag soll das „etwa Ende 2014 geräumt werden“. Bemühte Anstrengungen einen Verbleib zu sichern oder zumindest für Ersatz zu sorgen gibt es aber nicht. Den leeren Phrasen der Verantwortlichen in Politik, Hochschule und Wirtschaft (!) setzen wir unsere energische Widerstandsfähigkeit entgegen!

Was ist das KuCa? Das KuCa stellt freien Raum für das Leben und Lernen, für das Sich-bilden und das anderer zur Verfügung. Hauptsächlich sind dort Studierende, alle andere Menschen sind jedoch auch immer gerne gesehen. Seit den 1980er-Jahren sind im KuCa-Pavillon neben dem Café und den Lern- und Lebensräumen auch Studi-, Sozial- und BaföG-Beratung. Für aktive Gruppen und Einzelpersonen welche sich gegen Ausgrenzung, Abschiebungen, Rassismus, Sexismus, Gentrifizierung, Globalisierung, andere Herrschaftsverhältnisse, nachhaltige Ökologie oder für wirklich freie Bildung einsetzen, bietet das KuCa ein Zuhause. Als einer der wenigen Schutzräume östlich der Innenstadt bietet das KuCa Raum für selbstorganisiertes kritisches Bilden, Erholen, zusammen Feiern ohne Konsumzwang und Verwertbarkeit.

Unternehmerische Stadtpolitik vs. menschliche Bedürfnisse Wie alle unkommerziellen und/oder alternativen Projekte schlägt das KuCa natürlich keinen vermarktbaren Gewinn für irgendwelche Eigentümer_innen heraus. Da dies jedoch nach kapitalistischer Logik „unrentabel“ ist, möchten die Grundstückeigner_innen – die Stadt Freiburg, das Land Baden-Württemberg, die Deutsche Bahn AG und Aurelis – schnellstmöglichst Menschen finden, die den „Schandfleck“ rund um das Bahnhofsareal Littenweiler im wirtschaftlichen Sinne „aufwerten“. Denn nur so kann daraus Mehrwert gezogen und dem kapitalistischen Wahn der Gewinnmaximierung gefröhnt werden. Menschliche Bedürfnisse nach sozialem Zusammenleben (und –lernen) werden dabei vernachlässigt.

Räumt Euch doch selber… Nach dem der erste Investor schon wieder abgesprungen war, verdichten sich die Hinweise, dass die Stadt schon den KuCa-Deal nun tatsächlich zeitnah abwickeln möchte. Baubürgermeister Haag möchte das KuCa dafür bis Ende 2014 räumen lassen. Während die Hochschulleitung ein kleines Kellerräumchen als Ersatz sieht, wird je nach Wahlkampftaktik von der Politik auf leere Kassen oder Symphatiebekundungen verwiesen. Wir als Betroffene waren jedoch nie zu Planungstreffen geladen und wurden nie direkt informiert. Wir lassen uns nicht verarschen. Ohne adäquaten Ersatz mit nahtlosem Übergang wird das KuCa von uns auf´s Äußerste verteidigt werden. Wir werden uns zu wehren wissen…

Gemeint sind wir alle! Während aufgrund der kapitalistischen Verwertungszyklen nicht nur Wohnraum immer teurer wird und es zu einer Verdrängung Finanzschwächerer durch finanziell stärker gestellte Menschen kommt, werden auch unsere Räume, Häuser und Plätze an denen wir solidarisch zusammenleben bedroht. Ob Aufenthalts- oder Alkoholverbote, akute oder latente Räumungsandrohungen gegen selbstverwaltete kulturelle oder politische Zentren, Reglementierung der Wohnform oder die repressive Flüchtlings- und Sozialpolitik der BRD, dies schränkt uns alle ein und soll unser alltägliches Leben reglementieren und „normalisieren“. Wenn wir beispielsweise sagen „Haus Mainusch bleibt!“, „IvI bleibt!“, „KuCa bleibt!“, „G19 bleibt!“, „Her mit den Wagenplätzen!“ oder „Eine Stadt für alle!“, stellen wir damit die selbsternannte Definitionsmacht des Staates und des kapitalistischen Systems in Frage.

Keine Räumung unserer selbstorganisierten Projekte! Betroffen sind wenige. Gemeint sind wir alle. Für eine Welt, in der es keine Freiräume mehr braucht!

NACHT.TANZ.DEMO. „Für eine Welt in der es keine Freiräume mehr braucht…- Ohne Polizeigewalt. Ohne Ordnungsamtauflagen. Ohne Kapitalismus“

18 Uhr | Freiburg, Ecke Bertoldstr./Niemensstr. (hinter KG II) Freiburg EA-Nummer 0761 / 409 72 51

Und weiteres!

ACHTET AUF ANKÜNDIGUNGEN!!!

Der Preis der Freiheit
Dienstag, 18.12.2012, 20:00, Infoveranstaltung

Aktion Bleiberecht veranstaltet gemeinsam mit der iz3w und dem Freiburger Forum aktiv gegen Ausgrenzung eine Vortragsreihe zu Antiziganismus. Nach einer Veranstaltungen zur Einführung und zum Völkermord an Sinit und Roma im November geht die Veranstaltungsreihe im Dezember mit drei vertiefenden Vorträgen weiter.

Dr. Karin Waringo von Chachipe e.V. aus Luxemburg spricht über die Visaliberalisierung der EU und deren gravierende Folgen für Roma auf dem Balkan.

Dienstag, 18. Dezember 2012, 20 Uhr

Theater Freiburg, Winterer-Foyer

www.aktionbleiberecht.de

www.iz3w.org

Nähkneipe #5
Donnerstag, 20.12.2012, 19:00, andere

Klamotten flicken, verschönern, bedrucken oder selber nähen... und alles was ihr sonst so schon immer mal lernen, machen oder teilen wolltet. Bringt eure kaputten Sachen oder angefangenen Projekte mit und handarbeitet drauf los bei Musik und Gesöff.

DOOMSISTERS (Vosges), LUST FOR DEATH (Vosges), ÜBERASCHUNGSBAND (Keller)
Donnerstag, 20.12.2012, 21:00, Konzert

Der Soundtrack zum Untergang.

Morgen geht die Welt unter - warum nicht nochmal tanzen gehn und die Gehörgänge freifräsen lassen, bevor die Pole flippen nochmal durchdrehen..?! DOOMSISTERS, it-s a grind crust band, with huuuuuuuuge sludge songs, Mounet screams, Dav plays fastdrum and Mitch is playing loud as fuck and natürlich mögen sie weder nazis, homophobia, sexism, Meat industry and journalists are bastards. Sonst noch was? Yep! LUST FOR DEATH sind Kollegen und kommen auch aus der superengagierten Vogesenpunkerszene. Haben vor kurzem bei den Schattenparkern mehr als überzeugt und mit tightem Düster-HC liefern sie die perfekte Kulisse für ein lustiges Morgen-Steht-Nix-Mehr-Fest. Dazu DIE Überraschungsband des Jahres. Straight from the basement to rule the world-s last moments. Abriss! Eh alles wurscht!

http://www.vosgianforce.net/doomsisters/

www.realpunksdontusethenet.com/lust for death

Weltuntergangs-Hausparty
Freitag, 21.12.2012, 21:30, Party/Kneipe

Wir schreiben den 21. Dezember 2012. Laut dem Maya-Kalender soll die Welt an diesem Tage unter gehen und eine neue Zeitrechnung beginnen. Die Welt geht unter? Welcher Ort wäre nicht am idealsten, um das zu feiern als eure liebe, treue KTS! DIE 3 LUSTIGEN BEIDEN sind gekommen um euch die Hölle schon einmal mit ihrem Kotrock vorzuheizen und machen an diesem Abend den Einstieg zum Weltuntergang. Passend geht es weiter mit den Weltuntergangs-Klängen und dem Experimental von GRODOCK. Anschließend gibt es astreinen Sound auf die Ohren und Treibstoff für die Beine mit NITRO INJEKZIA aus Russland/Canada/Berlin. Diese machen grandiosen Punkrock, mit leichten Ska-Einflüssen und mit hauptsächlich russischen und teilweise englisch-sprachigen Texten. Pogo-tauglich und Punk-zertifiziert. Das erste mal spielen sie hier und vielleicht wird das ja auch das letzte Mal sein... Danach wird es eine fette Atershow-Party geben: von und mit FREEMERGE, der euch den besten Soundtrack zum Ende aller Zeiten mitgebracht hat, den mensch sich vorstellen kann, und den Bunker mit seiner wohlbekannten Mischung, aus Drum’n’Bass, Breakcore, Darkstep und so weiter, rocken wird, bis die Welt in tausend Stücke zerfällt. Außerdem gibt es einige Überraschungen auf die ihr schon gespannt sein könnt. Also lasst euch das nicht entgehen und seid dabei, denn das könnte die letzte Party gewesen sein. Wenn das nicht genug ist haben wir es überlebt... Auf ein neues Jahrtausend!

http://soundcloud.com/die-3-lustigen-beiden

http://soundcloud.com/grodock

http://nitroinjekzia.bandcamp.com/

http://nitroinjekzia.fourfour.com/home

https://soundcloud.com/freemerge

http://jakobs.saeurebad.de/audio/

Busfahrt zur antikapitalistische Demo in Mannheim am 22. Dezember
Samstag, 22.12.2012, 15:00, andere

Anarchistische Gruppe Freiburg

Am 22. Dezember 2012 findet in Mannheim eine vom Anarchistischen Netzwerk Südwest* organisierte antikapitalistische Demonstration gegen die Auswirkungen der gegenwärtigen Krise und für eine Perspektive jenseits von Staat, Nation und Kapital statt. Los geht es um 15 Uhr am Hauptbahnhof Mannheim.

Den Aufruf und alle weiteren Infos gibt es hier: www.esistdassystem.blogsport.de

Wir organisieren eine gemeinsame Busfahrt aus Freiburg nach Mannheim – und natürlich auch wieder zurück. Tickets bekommt ihr für 10€ (prekär), 13€ (normal) oder 15€ (soli) in der JosFritz-Buchhandlung (Wilhelmstraße 15), an unserem Infotisch bei unseren Veranstaltungen oder per Mail an:

www.ag-freiburg.org

Unkraut vergeht nicht...
Samstag, 22.12.2012, 19:00, Konzert

Das Jumbiläumsfestival von und mit DIE 3 LUSTIGEN BEIDEN anlässlich des fünfjährigen Konzertjubiläums. Eingeladen sind alle, die den Weltuntergang sicher überstanden haben und ihr neues Leben mit Liedermachern und Rockbands einleuten wollen. Aus der Liedermacherecke beglücken euch DIE 3 LUSTIGEN BEIDEN aus Freiburg mit ihrerm bunten Potpourri aus Fäkalpop, Kotrock, Stuhlblues und exkrementeller Musik und FLORA FLORENZ, die euch mit ihren verspielten Liedern verzaubern wird. Weiterhin werden euch JACK MICHEALSON & THE FURIOUS TWO bei ihrem legendären Debutkonzert mit dreckigem Punkrock mit Folk-Einflüssen die Hölle heiß machen. ACCENT GRAVE werden eure Herzen mit experimentellen Klängen aus Cello, Hang, Saxophon und Percussion erwärmen. Außerdem mit von der Party wird einiges an urklassischem Rock sein, namentlich MIDNIGHT TRASH aus Freiburg sowie die TOM TORPEDO BLUES BAND (ZZ Top-Coverband) aus Erding, welche euch mit erdigem Boogie, dreckigem Blues, ellenlangen Bärten und eiskaltem Bier einheizen werden. Enden wird der Tag mit einem Set des DJ-Duos K.O.Bolde, die euch mit einem Haufen Badtaste und French-/Breakcore in den endgültigen Wahnsinn treiben werden. Ihr Kinderlein kommet, so kommet doch all!

Links:

Die 3 Lustigen Beiden: http://soundcloud.com/die-3-lustigen-beiden

Accent Grave: http://www.accentgrave.de/

Midnight Trash: http://de.myspace.com/midnighttrash/

Tom Torpedo Blues Band: http://www.tt-bluesband.de/

Monarch & Ghost of Wem
Sonntag, 30.12.2012, 21:00, Konzert

Heavy Shit / Monarch - Drone / Doom (FR/US) & Ghost of Wem - Sludge / Doom (D)

- Play guitar and kill each other in the snow!- - passender kann man MONARCH nicht beschreiben. Mit dröhnenden Riffs des Gitarristen (YEAR OF NO LIGHT) und fiesem Gesang werden die Klangtherapeuten aus Frankreich/USA kurz vor Silvestergeballer für die richtige Stimmung sorgen. Das letzte Mal in diesem Jahr werdet ihr euch in einer mächtig Soundwand verlieren, heimgeholt von Sängerin Emilie aka Eurogirl, die euch mit ihrer Stimme den letzten Funken an Lebensfreude austreiben wird. Nur die stetigen Beats des Drummers (DARK CASTLE) werden euch in diesem Klanggewitter, das sich irgendwo zwischen Drone und Doom bewegt, noch Halt geben. Falls ihr nicht schon verloren seid, wird dann endlich eure Seele den Teufel ehren. Das ganze Spektakel wird von den Local Doom Heroes GHOST OF WEM erst so richtig ins Rollen gebracht. Die Jungs werden eure Gehörgänge mit feinstem Sludge/Doom freipusten und eure Magensäfte in Wallung bringen. Wer also BLACK SABBATH, BURNING WITCH, NOOTHGRUSH, THE MEL VINS, CORRUPTED, etc. in seinem Plattenregal stehen hat, sollte sich das Konzert auf keinen Fall entgehen lassen.

http://www.myspace.com/monarchuberalles

http://ghostofwem.bandcamp.com/

«Kiloweise Sprengstoff und ein Loch in der Knastmauer»*
Montag, 31.12.2012, 21:00, Anti-Knast-Solikneipe

Der 31. Dezember wird traditionell genutzt um direkt vor den Toren und Mauern der Gefängnisse Kritik an diesen einsperrenden Institutionen zu üben. Nicht nur nur in Berlin, Hamburg, Köln, Stuttgart und seit dem letzten Jahr auch im beschaulichen Freiburg, sondern weltweit!

Meist geht es hierbei nicht ausschließlich um politische Gefangene, sondern vor allem auch um eine ganzheitliche Kritik des kapitalistischen Systems, welches ohne Repressionsorgane und einsperrende Institutionen nicht funktionieren würde.

Mit dem komplexen Thema Knastkritik, auch innerhalb der (radikalen) Linken, haben wir uns nun seit mehr als einem Jahr beschäftigt. Das Ergebnis waren mehrere Texte zum Thema, eine unangemeldete Demonstration an Silvester zum Knast, an welcher sich ca. 60 Menschen beteiligten und eine Veranstaltungsreihe zum Thema im Sommer diesen Jahres. Zum Abschluss desselben wird es nun eine Anti-Knast-Solikneipe im Autonomen Zentrum KTS geben.

Um noch genug Zeit zu haben, Leuchtmittel am Sternenbau aufhellen zu lassen, öffnen wir die Tore erst ab 21 Uhr. In nettem Ambiente gibt es neben guter Musik einen politischen Jahresrückblick in Bild und Ton, sowie die Möglichkeit sich an unserem Infotisch über unsere politische Arbeit zu informieren. Abgerundet wird der Abend durch erstklassige, gekühlte Getränke.

Ab 23:58 Uhr werden wir das Jahr mit einem klassisch pompösen Feuerwerksspektakel, das hoffentlich noch lange in Erinnerung bleiben wird, beenden. Nicht beenden werden wir um diese Uhrzeit jedoch den Kneipenabend…

Der Eintritt ist selbstverständlich frei, um Spenden wird gebeten. Die Einnahmen des Abends gehen an lokale Antirepressionsstrukturen und an den Aufbau von Anti-Knaststrukturen im „Südwesten“.

Auf ein lebendiges, kämpferisches Jahr 2013. Kiloweise Sprengstoff und ein Loch in der Knastmauer!

Mehr Infos: www.ag-freiburg.org | www.breakthrough.tk

*Blockwart

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