Veranstaltungen Januar 2017
KüfA mit Kneipe - Schlemmen für ’nen Solizweck
Mittwoch, 04.01.2017, 20:00, KüfA/VoKü & Kneipe

Die VoKüfA lädt jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat zu gemeinsamem Speis und Trank in die KTS ein. Gekocht wird nicht nur lecker sondern auch immer vegan. Eure Spenden fürs Essen kommen meist Solidaritätszwecken zugute.

Bock zu helfen? Kommt gerne ab 16 Uhr zum planen, schnibbeln und kochen vorbei (es braucht keine Voranmeldung!). Wir freuen uns über neue Leute die mit machen wollen.

Oder einfach nur Hunger? Ab 20 Uhr gibt es was zu Essen, Musik und Tischkicker.

Vegan aber bitte ohne Fruktose? Wenn ihr mitessen wollt und Allergien habt ist das kein Problem. Schreibt uns einfach vorher an vokuefa[ät]lists.immerda.ch

Gerne auch verschlüsselt: Public-Key (0xAD74E216) auf https://keys.immerda.ch Fingerprint: 9950 0370 09B1 573D 88D0 8DB5 7D52 25DB AD74 E216

Varieté Grotesque
Donnerstag, 05.01.2017, 21:00, Party

Kreaturen der Nacht! -Sand im Getriebe- lädt euch ein, zu einem unvergesslichen Abend in das schaurig schöne Varieté grotesque. In düster funkelndem Ambiente präsentieren wir euch allerlei Kuriositäten, fern von groß und klein, jung und alt, schön und hässlich. Lasst euch mitreißen von den Klängen ausgewählter Tanzkapellen, Zauberkünsten an den Plattentellern und atemberaubenden Darbietungen. Mit euren Silbergroschen tragt ihr dazu bei, die Repressionskosten, der von April bis Oktober 2014 beschlagnahmten Wägen der Wagengruppe Sand im Getriebe, zu decken.

Zum tanzen bringen euch: Altaii (Neocrust/Fr), die Heiducken (Kletzmer/Fr), Dam Likker (Wagencountry/Tü), Bloodhoundgangcover(Leipzig/Wien), Freemerge (DrumN-Bass/Crachrecords), Sirko Drive (DrumN-Bass/Crachrecords), Krytika (DrumN-Bass/Crachrecords/KrytikaProductions) , DJnePuke & FoxDevilsWild (Wave+), DJPöbel & DJGesocks (Punkhits) und Djane Beauvoirista (Dark-Feminist-Circus-pop). Außerdem wird euch ein buntes Programm an Shows zum Staunen bringen.

Der Vorhang öffnet sich um 21Uhr. Schmeißt euch in euer schaurig schönstes Kostüm und werdet Teil des Varieté grotesque.

https://sandimgetriebe.noblogs.org/

Café Libros
Samstag, 07.01.2017, 13:00, Brunch/Infoveranstaltung

Der Infoladen lädt ein! Ab 13 Uhr bis zum Abend zum Diskutieren, Lesen, Austauschen und lernen. Es gibt lecker Espresso und bestimmt auch Kuchen.

Potential für Livemusik und/oder Miniworkshops. Von uns im Angebot: Führungen durch den Infoladen, Verschlüselung für Email und Instant Messenger und was uns noch so einfällt. Wenn ihr selber was auf dem herzen habt, kommt damit vorbei!

Kommt zum ersten Café Libros! Weil nicht jeder Mitwochs von 18-20 Uhr Zeit hat und manche Bücher mehr Zeit brauchen. Wir freuen uns auf euch

Punker*innenkneipe
Mittwoch, 11.01.2017, 21:00, Kneipe

Jeden Mittwoch ab 21 Uhr: Punker_innenkneipe Mehr Oi weniger Bla! Mit Tischkicker und guter Musik.

Cold Kids & Eat//Read//Sleep
Samstag, 14.01.2017, 21:30

Cold Kids / Bamberg
Sie sind in der Presse! Auf echtem Papier und auch in echten Einsen und Nullen. Dort tippt es einhellig: „Dummerweise ist Benzin teuer und [Cold Kids] permanent pleite!“ oder: „DIY im Proberaum aufgenommen“ oder „Aber Punk verstehe ich auch nicht mehr. Diesen nervigen Krach und Kaputtkult“ mit „Aus fucking Oberfranken“. Das mit Oberfranken wundert uns zum Beispiel nicht, gibt es doch einige feine Gruppen, die uns von dort schon besuchten.
Cold Kids hauen mit postpunkiger Musik und poetisch verschrubelten Texten um sich. Es kracht und summt. Es geht um einen Gegenstand, der zu grüner Pampe wird und durch das Gemüsebeet rinnt. Daneben: Essen von Mutti. Der blanke Horror, hierzu die passende Musik.
https://coldkids.bandcamp.com/

Eat/Read/Sleep / Tübingen
Das war schön, sie beim letzten Diesel ’n Dust zu sehen. Wir begeben uns für sie gern in die Gefahr, als Mainstream-Hörerinnen erkannt zu werden, denn der Vergleich ist es wert: sie klingen so gut geschichtet, wie Queens of the Stone Age. Trotzdem sind sie auch DIY. Dem Radio ist zu entnehmen, dass sie eine Axt im Proberaum haben um sich im Falle eines Feuers retten zu können. Brandschutz, von dem andere Bands noch lernen können.
Außer einem Video auf Youtube gibt es von ihnen nichts im Internet, du wirst zum Konzert kommen müssen, um die Musik zu hören.

Präsentiert von der seafood shows suchtpunk-crew.

Europäisches Reclaim The Fields Meeting
Mittwoch, 18.01.2017, 00:00, Information

Hallo liebe Sternchen,

Im folgenden eine Einladung für euch/eure Gruppe, euch an der europäischen Reclaim The Fields Versammlung vom 18. bis 22. Januar 2017 in Freiburg (D) zu beteiligen.

Das Treffen findet bei der solidarischen Landwirtschaft GartenCoop und im Autonomen Zentrum KTS Freiburg statt. http://www.gartencoop.org/tunsel/ http://www.kts-freiburg.org/spip/spip.php

***Zum Treffen***
Die Treffen finden jedes Jahr im Winter statt. Grundsätzlich ist es ein Treffen der aktiven Menschen in der RTF-Konstellation, doch alle sind willkommen. Die Ziele des Treffens sind:
- Treffen und Informationsaustausch zwischen den Sternchen und lokalen Gruppen seit dem letztjährigen Treffen;
- Austausch und Debatten die in Europa und darüber hinaus wichtig erscheinen;
- Betrachten wo wir mit unserer europäischen RTF-Konstellation gerade stehen: Was haben wir vergangenes Jahr vereinbart, was gab es für Resultate, was müssen wir tun um Weiterzumachen, was haben wir für zukünftige Pläne;
- Spass haben und Beziehungen untereinander stärken!

Das letzte europaweite Treffen fand 2016 in Warschau (PL) statt und wurde von den Radical Allotment Gardens, dem polnischen RTF-Sternchen gestemmt. Hierzu könnt ihr das vergangene Reclaim the Fields Bulletin hier einsehen:

***Beteiligungsformular***
Wenn ihr und eure Gruppe beim Treffen teilnehmen wollt, füllt bitte das Anmeldeformular aus. Dies ist wichtig für die Menschen in der Organisation, damit alles gut vorbereitet ist wenn die TeilnehmerInnen ankommen. Wenn ihr Vorschläge für das Programm habt könnt ihr das im vorgesehenen Teil des Formulars eintragen.

***Lokaler Kontext***
Dieses Jahr findet das Treffen in der sogenannten -green-city- in Freiburg statt. Die sehr widersprüchliche -Öko-Hauptstadt- wurde stark durch die entstehende Anti-Atom-Bewegung der 70er Jahre geprägt, die unter anderem den Bau eines AKW in Wyhl verhinderte. Doch auch wenn durch die 80er hinweg militant-ökologische, Besetzer*innen-, feministische und antagonistische Bewegungen eine wichtige Rolle spielten, gingen die sozialen Bewegungen wie in den meisten europäischen Städten spätestens nach dem Fall der Mauer zurück.

Heute verbleiben in der 220.000 Enwohner*innen Stadt noch immer eine große Anzahl an alternativen Institutionen und Projekte, beispielsweise im Bereich linker Medien (rdl.de, cinerebelde.org, linksunten.indymedia.org), Wohnraum (syndikat.org, schattenparker.net), antira (aktionbleiberecht.de, freiburger-forum.net) oder alternative Lebensmittelerzeugung (gartencoop.org, lebensgarten-dreisamtal.de, luzernenhof.de).

_ Aber die -grünen Rebellen- der 70er sind an der Macht, in Freiburg und in der Region. Sie Kultivieren weiterhindie Lüge des Grünen Kapitalismus. Sie sind leuchtende Darsteller*innen innerhalb der neoliberalen und repressiven Entwicklungen in denen wir leben. Die Menschen die euch wilkommen heißen sind in der 300-Haushalte-versorgenden GartenCoop und einigen der oben genannten sozialen Kämpfe involviert. Das AZ KTS Freiburg existiert seit Mitte der 90erund wurde vor rund 18 Jahren legalisiert. Ein großteil des Treffens wird im Autonomen Zentrum statt finden – ein Teil des Programmes könnten Besuche anderer Projekte und Höfe in der Umgebung darstellen. Sicherlich finden wir auch Zeit auf dem Land, inmitten der Spargel, Erdbeer und Mais-dominierten Landschaft – oder im leicht zu erreichenden Schwarzwald, zum Spazieren und Reden.

***Praktische Information***
Freiburg befindet sich zwischen Colmar, Basel und Offenburg https://www.openstreetmap.org/relation/62768#map=11/47.9874/7.7963 und ist am Besten mit Bus und Zug oder über die Autobahn A5 zu erreichen(die beiden Rasthöfe sind leider etwas ätzend zu erreichen in Sachen Trampen, aber es geht). Es gibt einen Haufen Flughäfen in Zürich, Basel/Mulhouse oder Strasbourg (alle zwischen 45 und 70 Minuten Fahrt). In Freiburg Bus no 11 Und Straßenbahn no 5 (besser), Haltestelle -Pressehaus-. Die KTS oberhalb der Hauptverkehrsstraße , die Treppe links hoch, gleich hinter der Bahnüberführung.

Je nach Anzahl an Teilnehmer*innen wird die Unterkunft dezentral Sein. Die Barrierefreiheit im AZ ist stark begrenzt. Es gibt Duschen, eine mittelgroße Küche, Komputerräume, Siebdruck, Info- und Umsonst-Laden. Wir werden Lebensmittel von den befreundeten Kooperativen bekommen, hoffentlich gibt-s Brot von der Back-Coop.

***Kontakt*** Bitte leitet die Mail an Sternchen in eurer Gegend weiter. Kontaktiert uns unter: or

www.reclaimthefields.org

KüfA mit Kneipe - Schlemmen für ’nen Solizweck
Mittwoch, 18.01.2017, 20:00, KüfA/VoKü & Kneipe

Die VoKüfA lädt jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat zu gemeinsamem Speis und Trank in die KTS ein. Gekocht wird nicht nur lecker sondern auch immer vegan. Eure Spenden fürs Essen kommen meist Solidaritätszwecken zugute.

Bock zu helfen? Kommt gerne ab 16 Uhr zum planen, schnibbeln und kochen vorbei (es braucht keine Voranmeldung!). Wir freuen uns über neue Leute die mit machen wollen.

Oder einfach nur Hunger? Ab 20 Uhr gibt es was zu Essen, Musik und Tischkicker.

Vegan aber bitte ohne Fruktose? Wenn ihr mitessen wollt und Allergien habt ist das kein Problem. Schreibt uns einfach vorher an vokuefa[ät]lists.immerda.ch

Gerne auch verschlüsselt: Public-Key (0xAD74E216) auf https://keys.immerda.ch Fingerprint: 9950 0370 09B1 573D 88D0 8DB5 7D52 25DB AD74 E216

Soliparty: Freiheit für WAWA3!
Samstag, 21.01.2017, 21:30, Soliparty

Soliparty für die Anarchistischen GenossInnen aus Warschau/ ABC Warschau. From Dub*2*Tek*2*Punkrock !

Solitresen+Party im Rahmen des RTF-Europe: Freiheit für die Warschau3!

In der Nacht auf den 23. Mai hat die Polizei in Warschau drei Anarchisten festgenommen, die der versuchten Brandstiftung an einem Polizeiauto verdächtigt wurden. Die Inhaftierten müssen nun 3 Monate auf die Gerichtsverhandlung warten. Ihnen droht eine Freiheitsstrafe von 8 Jahren.

In den darauf folgenden Tagen brach ein Mediensturm aus, bei dem hochrangige Politiker und Terrorexperten den Fall im Fernsehen diskutierten. Immer wieder werden die Fotos und Videos auch im öffentlichen Verkehr ausgestrahlt. Es wird gezeigt wie die Inhaftierten an Händen und Füßen angekettet gehen müssen. Der folgende Text ist eine Übersetzung einer Stellungnahme verschiedenster Gruppen der anarchistischen Bewegung und der weitreichenden sozialen Gerechtigkeitsbewegung in Polen. Entstanden ist diese als Reaktion auf die Verhaftungen.

Offener Brief in Bezug auf die Festnahme von drei Anarchisten in Warschau

Es gibt immer mehr absurde Meldungen seitens der Massenmedien über die drei am 23. Mai festgenommenen Anarchisten. Wir interpretieren dies als den Versuch, Angst aufzubauen und soziale Proteste in Polen zu kriminalisieren.

Dies ist kein Zufall. Je näher die Durchführung des so genannten Anti-Terrorismus Gesetzes rückt, desto stärker stellen die Medien und Politiker die Realität in einer Weise dar, die dieses Gesetz als notwendig erscheinen lassen soll. Berichtet wird über den vermeintlichen Versuch, an einem Polizeiauto Feuer zu legen und von dem Einsatz der Polizei, jedoch nicht über andere Ereignisse, welche die Polizei in ein schlechtes Licht stellen. Fast zum gleichen Zeitpunkt wurde Igor S. in Wroclaw durch die Polizei getötet. Dieser Vorfall führte keine Reaktion herbei. Die Empörung der Masse von Politikern, Medien, Polizisten und Terrorexperten blieb aus. Von wenigen Journalisten wird Kritik ausgeübt, wenn die Polizei einen Menschen tötet. Diese Todesfälle sind nicht die einzige Art von Gewalt, die von der Polizei ausgeübt wird. Erpressungen, Körperverletzungen, widerrechtlicher Schutz von privaten Interessen der Einflussreichen – jedes Jahr gibt es 16 Tausend Klagen au fgrund H andlungen der Polizei und nur 5% von diesen werden als begründet anerkannt. Als Folge der Selektivität und des Verschweigen seitens der Medien macht sich die Polizei keine Sorgen um rechtliche Konsequenzen ihrer Handlungen. Man kann vermuten, dass diese Taktik bewusst gewählt wird, damit betroffene Leute die Polizei erst gar nicht anklagen wollen. Nur laute Proteste verhindern, dass die Polizeirepressionen in Vergessenheit geraten. Die Medien lassen keine Gelegenheit unversucht, die Polizei darin zu unterstützen, immer mehr Kompetenzen zu gewinnen, während die soziale Kontrolle darüber, was die Polizei macht, immer geringer wird.

Heute gewinnt diese Hysterie über den vermeintlichen Anschlag neue Befürworter des „Anti-Terrorismus“ Gesetzes, welches unkontrollierte Überwachung, unbegründete Festnahmen und unbegrenzte Polizeigewalt gegenüber der ganzen Gesellschaft erlaubt. Zudem ziehen die verantwortungslosen Journalisten Nutzen aus der Sensation und verbreiten Angst, was dazu beiträgt dazu, das immer mehr Leute irrtümlicherweise von der Notwendigkeit dieses Gesetzes überzeugt werden, obwohl manche sogar bekannte Politiker Zweifel daran haben.

Die Anarchistische Bewegung ist unter anderem in Arbeiter-, Mieter-, ökologischen und antirassistischen Gruppen aktiv. Sie kämpft gegen den Landraub, gegen soziale Ungerechtigkeit und gegen Repressionen, die von Business- und Politikeliten ausgeübt wird. Die bewusste Kriminalisierung der ganzen Bewegung dient dazu, Repressionen und Überwachung zu berechtigen, während jegliche Form von Widerstand ausgeschaltet und verhindert werden soll.

Als die Mietrechtsaktivistin Jolanta Brzeska (die nur 50 Meter von der Polizeiwache entfernt wohnte) wiederholt geplagt und schließlich im März 2011 ermordet wurde, fanden weder Pressekonferenzen statt, noch kommentierten Experten und Politikelite das Vorgefallene. Es gab keine Debatten im Fernsehen, keine Expertenmeinungen und keine detaillierte Berichterstattung darüber, dass sie entführt und wie eine Hexe lebendig verbrannt wurde. Von dem Immobilienunternehmer, der sie belästigte, wurde kein psychologisches Profil erstellt; er wurde nicht einmal des Mordes verdächtigt. Es ist eine Tatsache, dass die Angriffe gegen die Kämpfer für soziale Gerechtigkeit keine Aufmerksamkeit von der Gesellschaft bekommen.

Bei Angriffen gegen Arbeiter- und Mietrechte bleibt die Aufmerksamkeit der Presse und die Information der Öffentlichkeitgänzlich aus. Im Gegensatz dazu wird die Behauptung des vermeintlichen Versuchsvon Brandstiftung an einem Polizeiauto, die de facto nicht stattgefunden hat, von den Medien hochstilisiert.

Die Anarchisten werden „Terroristen“ genannt, sie werden entmenschlicht und kriminalisiert. Dies führt dazu, dass eine breite Öffentlichkeit der psychischen und körperlichen Gewalt gegen die Festgenommen zustimmt, anstatt sich darüber zu empören. Diese Etikettierung ermöglicht es der Polizei, die Festgenommenen ungestraft zu foltern, wovon ihr gegenwärtiger Gesundheitszustand zeugt.

Jeder Mensch sollte die Panikmache hinterfragen, die von der Presse und der Polizei erschaffen wurde und die Illusion der „guten“ (Staats-)Macht, die sich um unsere Sicherheit kümmert, keinen Glauben schenken. Wir haben das Recht zu hinterfragen, wer Interesse daran hat, dass das Erzählte so dargestellt wird und wer Nutzen aus dieser Situation zieht. Sind gerechte Urteilssprüche überhaupt möglich, wenn das Geschehene solchermaßen manipuliert wird?

Wir lassen uns nicht einschüchtern und werden weiter um soziale Gerechtigkeit kämpfen, auch beugen wir uns nicht vor dem Willen eines Polizeistaates, welcher sich immer mehr zu etablieren versucht. Wir appellieren an die Medien: Wenn ihr keinen Mut habt, die bereits lang andauernde Polizeigewalt zu verurteilen, die den ganzen Staatsapparat unterstützt, habt ihr kein Recht, die inhaftierten Anarchisten zu verurteilen und Angst und Ablehnung gegenüber der anarchistischen Bewegung zu verbreiten. Diese Bewegung ist von keiner Macht, keinem Business und keiner Kirche erschaffen worden oder wird von einer dieser Mächte unterstützt. Ihr liegt die lange Geschichte der sozialen Kämpfe zugrunde, die alle Repressionen überlebt hat und überleben wird.

Wir solidarisieren uns mit den Verhafteten und appellieren an alle Menschen, sich mit ihnen zu solidarisieren. Kein Einverständnis mit dem Staat, der auf Angstkampagnen und Polizeigewalt basiert!

Spenden an die Genoss*innen: VpKK e.V. IBAN: DE 4085 0205 0000 0361 5700 BIC: BFSWDE33DRE Bank für Sozialwirtschaft Note: Donation ABC Warsaw \ ACK Warszawa

https://wawa3.noblogs.org/

Présent Parfait // Accou
Dienstag, 24.01.2017, 20:00

Ce soir on fait de la musique électronique !
Als äußerst Rückständig in Sachen Synthesizermusik ist Freiburg bundesweit bekannt. Unsere einzige Chance das zu ändern sind unsere Freundinnen und Freunde von der anderen Seite des Rheins. Düster wavige Rauschflächen und garantiert keine Rockstarposen oder nerviges Arbeitslosengeschrei:

Présent Parfait (Clermont Ferrand) Das sagt man doch so: Synth-Arpegios wie bei Twin Peaks in modrig-süßer Athmosphäre und strangen Sounds dazu. Nein, gemeint ist nicht der Soundtrack zu einer bekannten modernen Mystery-Serie. Es ist die Musik von Présent Parfait: https://soundcloud.com/presentparfait

Accou (Belgique) Was machen unsere Synthesizer, wenn sie schlafen? Ihre Menschen laufen rum und machen komische Dinge, wie Einkaufen, Arbeiten, Reproduktion. Und dann wacht der Synth auf und erzählt dem Menschen, was er gerade geträumt hat. An diesem Punkt ist der graue Alltagsmatsch vergessen und es gibt wieder schönes zu erzählen: https://soundcloud.com/lapostepointnet

Punker*innenkneipe
Mittwoch, 25.01.2017, 21:00, Kneipe

Jeden Mittwoch ab 21 Uhr: Punker_innenkneipe Mehr Oi weniger Bla! Mit Tischkicker und guter Musik.

Freiburger Tuntenball 2017
Samstag, 28.01.2017, 21:30, Soliparty

Der Freiburger Tuntenball 2017 steht ganz im Sterne des „Cyber-Barock“. Yuhuuuu!!! Es ist mal wieder soweit. Am 28. Januar 2017 öffnet der fünfte Tuntenball seine himmlischen Pforten für euch!

Der diesjährige Tuntenball findet in der KTS (Baslerstr. 103) statt.

Einlass ist ab 21.30 Uhr und wie immer nur mit angemessener Garderobe! Früh da sein lohnt sich!!!

Tickets & Abendkasse: Der Ticketvorverkauf wird am 11. und am 14. Januar 2017 ab 20 Uhr in der KTS Freiburg (Baslerstr.103) stattfinden. Pro Person dürfen maximal drei Tickets erworben werden. Je nach Andrang behalten wir uns vor das auf zwei Tickets pro Person zu reduzieren. Es wird ein kleines Kontingent von etwa 200 Tickets direkt an der Abendkasse am 28.01.2017 geben; Einlass ab 21.30 Uhr. Hier lohnt es sich früh da zu sein. Die Vorverkaufstickets sind nummeriert und die Nummern werden am Einlass abgehakt. Gefälschte Tickets bzw. Tickets die mit ihrer Nummer beispielsweise zu absurden Preisen bei Ebay aufgetaucht sind, verfallen automatisch.

BITTE keine telefonischen Ticketanfragen an die KTS und keine schriftlichen per Email.

Fummel erwünscht: Generell gilt: KEIN Einlass ohne geilen Fummel. Das gilt zu allen Zeiten, egal ob ihr um 22.00 Uhr, um 04.00 Uhr oder erst um 10.00 Uhr auftaucht; und das gilt selbstverständlich auch für Leute mit Ticket. Ohne angemessene Garderobe gibt es keinen Einlass!!! Genderfuck, Overdress, Queer*dress, Edelfummel, Tuntenfummel, Fetischfummel, Rüstung oder Mieder…, schwingt euch in eure schärfsten Teile… oder einfach im Adam*Eva*Gewand … und keine Sorge, gefühlte Außentemperaturen können uns gar nichts… es wird wie immer heiß…

Was euch erwartet: Eine extravagante Festivität auf vier Floors und mehr…

Der große barocke Ballsaal: Von der Dirty*disko bis zum Pop*spektakel, Liveperformances, die Wahl zur Miss* Tuntenball 2017 mit einer bezaubernden Moderation … es wird trashig & wunderbar tuntig… taucht ab im Puder der „Nektar und Ambrosia Bar“ (Die Miss*wahl beginnt um 01.00 Uhr. Die Teilnehmer*innenzahl für die Miss*wahl sind auf 20 Personen begrenzt! Meldet euch deshalb am besten vor 24.00 Uhr an)

Das Universum: fluffiger, house- bis techhouseig elektronischer Sound, funky groovy orientalische Klänge… und soviel Weltall, Sterne und Glitzer dass ihr vor Freude weinen werdet. Macht euch auf eine Reise durchs ALL… und lasst euch von fantastischen Shows überraschen.

Abgestürztes UFO: Steigt ein in unser abgestürztes UFO und lasst euch von tanzbarem bis brachialem Techno und massiven Bässen in Kabelblinkende Unterwelten ziehn… Es warten musikalische Überraschungen

Chillarea: Elegante Klänge

Darkroom: noch elegantere Klänge

Zudem erwarten euch multivisueller Kitsch, Art, Porn und Lightinstallation, Schmauszauber und wie immer die Kapelle zur stillen Andacht danach oder davor

Lineup/Musik: Das Lineup bzw. Details zum Lineup werden wir wie immer nicht veröffentlichen. Musikalisch erwarten euch aber wieder jede Menge Highlights; von Pop und Dance bis zu verzückendem Disko-Trash, von Funky-Oriental-Beats und Kumbia bis zu fluffigem House, Deephouse, Progressive House, Techno, Schneckno, Chillout, Ambient und anderen elektronischen Experimenten, die euch die Bässe durch den Magen fahren lassen, bleiben keine Wünsche offen. Neben vielen Locals holen wir für euch die feinsten Schnittchen von Berlin bis Basel, von Wien bis Besancon an die Plattenteller und auf die zahlreichen Showbühnen. Unsere Djanes* und Artists werden euch in einem über 16 stündigen Lineup mit Shows, Performances und Walkingacts auf mindestens vier Dancefloors frohlocken lassen. Lasst euch überraschen… Eines können wir euch versprechen… Das Lineup vom Tuntenball 2017 ist vom Feinsten… und es wird geil!

Was wir erwarten:
- Wenn es voll ist, ist es voll; BITTE keine Diskussionen an der Tür! (Früh da sein lohnt sich!!!)
- Befolgt die Anweisungen der Orga
- Gebt Acht aufeinander und verhaltet euch respektvoll
- Ein wunderbar glitzerndes und wildes Spektakel für ALLE!

Ein paar Regeln fürs Fest:
- Einlass ab 18 Jahren!
- Alles geht nichts muss – No means No (Mehr zum Thema Awareness auf dem Tuntenball gibt´s hier:)
- Keine Fotos, besonders nicht in sensitiven Orten wie z.B. den Darkrooms
- Geht verantwortlich mit eurer und der Gesundheit anderer um, benutzt Kondome.
- Speisen und Getränke sind VEGAN!
- Pelz ist megaout, deshalb kauft bitte auf keinen Fall extra für den Ball einen.

Eines können wir euch versprechen… es wird wieder wunderbar, laut, sexy und wild werden.

Info zum Freiburger Tuntenball: Der Freiburger Tuntenball sieht sich in der über hundertjährigen Tradition anderer Tuntenbälle, die hierzulande ihren Ursprung in Berlin und Hamburg haben. Ihre Blütezeit hatte das Partykonzept in den 20er Jahren, wurde dann durch die Nationalsozialist_innen in den Untergrund gedrängt und erlebte mit der wachsenden „Homobewegung“ eine Renaissance. Wir sehen den Tuntenball als eine Partyplattform für alle Menschen egal welcher sexueller Orientierung. Tuntenbälle erfreuten sich traditionell nicht nur in schwulesbisch bzw. queeren Kreisen großer Beliebtheit. Der Freiburger Tuntenball reiht sich in diese Tradition ein und wollte bzw. will ein Raum sein frei von (homo- und transphober) Diskriminierung und heterosexistischer Norm und allen Menschen szeneübergreifend die Möglichkeit der Entfaltung bieten.

Der Tuntenball ist eine explizit unkommerzielle Veranstaltung. Wie viel Ernst die Besucher_innen dem Queerdress zuschreiben und welche Einstellung diese zur Musik, Drogenpolitik (Alkohol) oder dem Partykonzept ansich haben interessiert uns als Veranstalter_innen erstmal nicht, da es jedem Menschen freisteht diese Party zu besuchen; oder eben auch nicht. Menschen denen rauschhafte Ekstase, laute Musik viele und vor allem ausgelassene Menschen unangenehm sind, sollten sich überlegen ob der Tuntenball die richtige Wahl ist. Wohl wissend, dass DRAG, Queerdress, „Ver- bzw Entkleidung“, Alkohol, räumliche Enge und amouröse Atmosphäre, Sex und Dekoration, erotische Kunstinstallationen und treibende Musik etc. dazu beitragen können normative Hemmschwellen herabzusetzen, war und bleibt genau das Teil des Partykonzepts. Doch gerade weil dem so ist und die allgemeine Stimmung sexuell aufgeladen und freizügig anmutet, ist es umso wichtiger Grenzen zu wahren und im Detail darauf zu achten was geht und was nicht, bzw. was in gegenseitigem Einvernehmen stattfindet. Dieses Partykonzept werden wir auch in Zukunft fahren. Yes means Yes & No means No. Alles geht – nichts muss. Alles geht – aber eben nur einvernehmlich. Awareness – Achtsamkeit: Übergriffiges Verhalten, Homo- und Transphobie sowie jeden Sexismus, Rassismus und Nationalismus werden wir auf unseren Veranstaltungen nicht dulden. Zudem versorgt euch der Tuntenball ausschließlich VEGAN, das reicht von den Getränken bis zu den Speisen. Zu eurem Dress müssen wir deshalb feststellen: Echter Pelz ist richtig beschissen, weil Tierquälerei und Mord! Tragt also bitte wenn möglich Kunstpelze und kauft auf keinen Fall echten Pelz fürs Fest und auch sonst nicht!!! Das gleiche gilt auch für Lederfummel. Unser Statement dazu ist klar und wir hoffen, dass an diesem Abend aus Kleidungsstücken keine Konflikte erwachsen. Im Inneren des Tuntenballs ist es für Tierpelze sowieso viel zu heiß

Lasst uns den Tuntenball zum einem rauschenden und glitzernden Spektakel für ALLE machen. Wir freuen uns auf euch…

Aktueller Koraktor
Koraktor November 2017 (PDF)
21.11.2017, 20:00
Punker*innenkneipe
21.11.2017, 21:00
Nasty Pack + Support
26.11.2017, 15:00
Café Libros
29.11.2017, 20:00
Punker*innenkneipe
30.11.2017, 20:00
Wieviel Repression verträgt eine Demokratie?