Veranstaltungen März 2017
KüfA mit Kneipe - Schlemmen für ’nen Solizweck
Mittwoch, 01.03.2017, 20:00, KüfA/Kneipe

Die VoKüfA lädt jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat zu gemeinsamem Speis und Trank in die KTS ein. Gekocht wird nicht nur lecker sondern auch immer vegan. Eure Spenden fürs Essen kommen meist Solidaritätszwecken zugute.

Bock zu helfen? Kommt gerne ab 16:30 Uhr zum planen, schnibbeln und kochen vorbei (es braucht keine Voranmeldung!). Wir freuen uns über neue Leute die mit machen wollen.

Oder einfach nur Hunger? Ab 20 Uhr gibt es was zu Essen, Musik und Tischkicker.

Vegan aber bitte ohne Fruktose? Wenn ihr mitessen wollt und Allergien habt ist das kein Problem. Schreibt uns einfach vorher an vokuefa[ät]lists.immerda.ch

Gerne auch verschlüsselt: Public-Key (0xAD74E216) auf https://keys.immerda.ch Fingerprint: 9950 0370 09B1 573D 88D0 8DB5 7D52 25DB AD74 E216

ANCST // PARAMNESIA
Mittwoch, 01.03.2017, 21:30, Konzert

Aus den tiefsten Ecken der Vorhölle ballern sich ANCST dieses Jahr durch Kaltland. Sie sind wahrscheinlich auch der Grund, warum einer von diesen Papsttypen die Vorhölle hat abschaffen lassen, was sie aber natürlich nur gottverdammt wütender hat werden lassen auf alles reaktionäre Getier, was unseren Planeten plagt. Das hört man auch. Gewaltig. Ihre aktuelle Scheibe -Moloch- vereint hierbei all den Hass, verkörpert durch einen Mix aus fiesem Hardcore, Crust und Black-Metal-Geballer mit gelegentlichen atmosphärischen Parts.

Mit dazu haben wir uns PARAMNESIA aus Straßburg eingeladen. Die Jungs sind vor ein paar Jahren zufällig noch auf eine unserer Shows aufgesprungen. Wir wussten nicht, was uns erwartet und BAM! Das hat jedem der Anwesenden die Socken ausgezogen. Lange Songs mit unglaublich brutalem Geknüppel und gelegentlichen Ausschnaufparts. Passt also perfekt zum Inferno, das ANCST entfachen.

angstnoise.bandcamp.com

paramnesiaxpa.bandcamp.com

Revue zu ehren des verstorbenen Schriftstellers Ronald M. Schernikau Auf Wagenplatz Schattenparker im Eselwinkel 7
Freitag, 03.03.2017, 21:00

Zum 25. Todesjahr des Dichters, Kommunisten und Schwulen Ronald M. Schernikau gleitgelen die beiden Terrortunten Kuku Schrapnell und Fabina Fabulös durch einen Abend voller Spaß, Musik und Perversitäten. Werke von Schernikau werden natürlich auch gelesen. "Die Dummheit der Kommunisten halte ich für kein Argument gegen den Kommunismus."

Findet auf Wagenplatz Schattenparker im Eselwinkel 7 statt!

Filmvorführung: „Rupa“
Samstag, 04.03.2017, 20:00, Film

Als Kind überlebt Rupa einen Säureangriff. Gesellschaftlich isoliert, gründet sie gemeinsam mit anderen Überlebenden ein Café in der nordindischen Stadt Agra. Als Kollektiv gewinnen die Frauen auf kreative weise ihr Selbstbewusstsein zurück.

Referat für politische Bildung stura.org

Punk. Laut. Schön.
Freitag, 10.03.2017, 21:00, Konzert

Es wird ein abartig fetziger Abend, mit Punk, Punk und lärm. Einheizen tun uns Pommes oder Pizza und den Nachtisch macht Bei Bedarf. Das Bier wird dann serviert von MALFUC PRISM. Kommt bleibt und tanzt! Ab 21 Uhr, einfach kommen und genießen!

POMMES ODER PIZZA kommen aus Berlin und bringen den tansbärsten (weil halt aus Böarlihn) Punkrock mit. Sie haben sogar eine eigene Internetseite (man glaubt es kaum)mit eigener Musik: pommesoderpizza.lima-city.de/media.html

BEI BEDARF spielt auch wenn kein Bedarf ist. Sie selbst definieren sich als Deutschpunk aus Berlin Kreuzberg. Ihre Mucke ist auf Youtube zelibrierbar, und zwar hier: youtube.com/watch?v=FMbs_tJaa3I

MALFUNC PRISM "Wenn so etwas wie Pearl Jam auf die Riot-Grrrl-Bewegung trifft, dabei aber aggressiver und dreckiger und nach mehr Taktwechseln klingt." Nicht so richtig definierbar. Garagepunk vermischt mit Metal, Trash und Lärm. Hier hören: soundcloud.com/malfunc-prism

Demo 1x1
Sonntag, 12.03.2017, 15:00, Workshop

Am Sonntag den 12.03.2017 laden wir euch um 15 Uhr zu einem Anti-Repressions Workshop ein. Aktuelle Anlässe sind das Finanzministertreffen der G20 in Baden-Baden am 17/18 März und das Gipfeltreffen am 7./8.Juli in Hamburg.

Damit diese und weitere Demos/Aktionen/etc. für Euch möglichst ohne Repression durch die OrdnungshüterInnen ablaufen, bietet der Ermittlungsausschuss Freiburg einige Tipps zum Verhalten auf Demonstrationen. Auch für den Fall, dass ihr direkt staatlicher Repression ausgesetzt werdet, haben wir einige Infos parat.

lunte.indymedia.org/ea

KüfA mit Kneipe - Schlemmen für ’nen Solizweck
Mittwoch, 15.03.2017, 19:00, KüfA/Kneipe

Die VoKüfA lädt jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat zu gemeinsamem Speis und Trank in die KTS ein. Gekocht wird nicht nur lecker sondern auch immer vegan. Eure Spenden fürs Essen kommen meist Solidaritätszwecken zugute.

Bock zu helfen? Kommt gerne ab 16:30 Uhr zum planen, schnibbeln und kochen vorbei (es braucht keine Voranmeldung!). Wir freuen uns über neue Leute die mit machen wollen.

Oder einfach nur Hunger? Ab 20 Uhr gibt es was zu Essen, Musik und Tischkicker.

Vegan aber bitte ohne Fruktose? Wenn ihr mitessen wollt und Allergien habt ist das kein Problem. Schreibt uns einfach vorher an vokuefa[ät]lists.immerda.ch

Gerne auch verschlüsselt: Public-Key (0xAD74E216) auf https://keys.immerda.ch Fingerprint: 9950 0370 09B1 573D 88D0 8DB5 7D52 25DB AD74 E216

Zwangsarbeit auf dem Gelände des Bahnbetriebswerks in Freiburg
Mittwoch, 15.03.2017, 20:00, Communiqué der Autonomen Antifa Freiburg vom 08.02.2017

Die KTS, Freiburgs Autonomes Zentrum, befindet sich seit 1999 in einem Gebäude der Deutschen Bahn auf dem Gelände des Bahnbetriebswerks in der Basler Straße 103. Die Basler Straße hieß bis 1945 Wilhelm-Gustloff-Straße 103, benannt nach dem 1936 von dem Juden David Frankfurter in Davos erschossenen Auslandschef der NSDAP in der Schweiz und wurde am 13. Juni 1945 von den französischen Behörden per Dekret umbenannt. Im Bahnbetriebswerk arbeiteten mindestens 159 Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen und 60 Kriegsgefangene unter härtesten Bedingungen. Die meisten von ihnen waren sowjetische Kriegsgefangene oder „Ostarbeiter“ aus der Ukraine und Russland, also Männer und Frauen, die von den Nazis versklavt und ins „Reich“ zur Zwangsarbeit deportiert wurden.

Den größten Teil der Informationen in diesem Text konnten wir den Akten der Sammlung M2-429 des Freiburger Stadtarchivs entnehmen, die auch von Bernd Spitzmüller für das Buch „Aber das Leben war unvorstellbar schwer. Die Geschichte der Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen in Freiburg während des Zweiten Weltkriegs“ ausgewertet wurden.

„Russenlager Adolf-Hitler-Str. 28“

Neben dem „Reichsbahnbetriebswerkslager“ auf dem zur Zeit neu entstehenden Quartier Gutleutmatten und im „Obergeschoß der Wagenreparaturhalle“ im Bahnbetriebswerk, waren die meisten ZwangsarbeiterInnen des Bahnbetriebswerks im „Ostarbeiterlager“ in der Adolf-Hitler-Allee 28-32 zwischen der heutigen Habsburgerstraße, Sautierstraße und dem Rennweg untergebracht. Das städtische Quartiersamt erließ am 18. Juli 1942 einen Geheimbeschluss zur „Beschaffung von Unterkunft für ausländische Arbeiter, insbesondere auf Grund des Reichsleistungsgesetzes“: „Unter Bezugnahme auf unseren Bericht vom 25. Juni 1942 teilen wir mit, daß unterdessen Räume im Werk II der Firma Mez A.G. (ehem. Krumeich’sche Anwesen Adolf-Hitlerstraße) als Gemeinschaftsunterkunft für die in den hiesigen Industriebetrieben eingesetzen Ostarbeiter in Benützung genommen worden ist. Die Einrichtung des Lagers ist von der Deutschen Arbeitsfront, Kreiswaltung Freiburg in Angriff genommen.“ Die Firma Zeh, die 10 Menschen aus dem „Ostarbeiterlager“ ausbeutete, wirbt noch heute mit dem Slogan: „Qualität aus Tradition seit 1878“.

Im „Ostarbeiterlager“ litten insgesamt etwa 1.500 Menschen hinter Stacheldraht unter Krankheiten, Hunger, Kälte und katastrophalen hygienischen Zuständen. Obermedizinalrat Dr. Pfunder vom staatlichen Gesundheitsamt stellt in einem Gutachten vom 4. August 1942 fest, dass es einen Bedarf gebe an „Waschgelegenheiten, da die vorhandene Möglichkeit ganz ungenügend ist und die meisten Leute sich überhaupt nicht waschen können, es sei denn im vorbeifließenden Kanal“. Außerdem gäbe es einen Bedarf an „Abortanlagen, da nur 2 oder 3 Aborte vorhanden sind, findet notgedrungen jede Nacht eine unbeschreibliche Verunreinigung der Umgebung und sogar des Hauses selbst statt, die zu den größten gesundheitlichen Bedenken Anlaß gibt. Solange die Spülaborte nicht fertig gestellt sind, schlage ich den sofortigen Bau einer behelfsmäßigen Latrine vor und die Ausgabe entsprechender Menge von Chlorkalk zur Bekämpfung von Ungeziefer und Geruch.“

Die „Ostarbeiter“ wurden unter unhaltbaren Bedingungen eingepfercht, so dass sich Krankheiten und Ungeziefer ausbreiteten: „Es ist, wenn eine Wiederverlausung der Leute und die unerträgliche Ausbreitung der jetzt schon zahlreich vorhandenen Flöhe vermieden werden soll, auch nötig, daß jeder Mann und jede Frau zwei Garnituren Wäsche besitzt. Die meisten Leute besitzen nur ein Hemd, das meist noch zerrissen ist, und konnten sich bisher nie umziehen. Ein Umstand, der die beste Brutstätte für Läuse schafft und dann das Auftreten der Hautkrankheiten begünstigt. Es fehlen noch immer Decken, so daß die Kleider nicht abgelegt werden, eine weitere Begünstigung der Läuseplage.“

Burschenschafter, Rasseideologen und SS-Schergen

Die Bedingungen, unter denen die ZwangsarbeiterInnen in Freiburg geknechtet wurden, waren keineswegs regionale Auswüchse. Das „System Zwangsarbeit“ war integraler Bestandteil der deutschen Kriegswirtschaft und wurde mit bürokratische Kälte durchgesetzt. Am 10. Februar 1944 erließ der „Leiter Reichssicherheitshauptamt“, Ernst Kaltenbrunner, im Namen des „Reichsführer SS“, Heinrich Himmler, einen Geheimbefehl „an alle Höheren SS- und Polizeiführer im Reichsgebiet“ zur „Ahndung schwerwiegender Verstösse und unerlaubten Geschlechtsverkehrs fremdvölkischer Arbeitskräfte aus dem Osten und Südosten sowie polnischer, serbischer und sowjetrussischer Kriegsgefangener“. Kaltenbrunner begründet den Befehl mit Gefahrenabwehr: „Die Gefahren, die durch den immer grösser werdenden Einsatzes ausländischer Arbeiter für die deutsche Heimat entstehen, können nur abgewendet werden, wenn gegen alle schwerwiegenden Verstösse rücksichtslos vorgegangen wird.“

Neben „Sicherheit und Ordnung“ wird auch die Durchsetzung der rassistischen NS-Ideologie als Ziel deklariert: „Als schwerwiegende Verstösse sind vor allem Sabotagehandlungen, Gewalt- und Sittlichkeitsverbrechen sowie Geschlechtsverkehr mit deutschen Frauen und Mädchen anzusehen. Bei Geschlechtsverkehrsfällen ist eine gründliche Bearbeitung erforderlich, weil dabei auch gegen deutsche Frauen schwerwiegende Maßnahmen getroffen werden.“ Wie üblich standen die SowjetbürgerInnen ganz unten in der NS-Hierarchie: „Bei polnischen und serbischen Kriegsgefangenen werden nur Geschlechtsverkehrsfälle durch die Sicherheitspolizei verfolgt, sonstige Straftaten durch die Wehrmacht. Dagegen werden bei sowjetrussischen Kriegsgefangenen neben Geschlechtsverkehrsfällen auch Gewaltakte, die sie während der Kriegsgefangenschaft begangen haben, durch staatspolizeiliche Maßnahmen geahndet.“

Der Befehl belegt wortwörtlich, dass die These, der Rechtsstaat habe weiter existiert, wenn die Gesetze auch zum Teil verbrecherisch waren, nicht haltbar ist: „Eine Abgabe an die Justiz findet grundsätzlich nicht statt. An sie sind nur die Fälle weiterzuleiten, in denen aus stimmungspolitischen Gründen eine gerichtliche Aburteilung wünschenswert erscheint und durch vorherige Fühlungsnahme sichergestellt ist, dass das Gericht die Todesstrafe verhängen wird.“ Der Mordbefehl wurde mit dem Euphemismus „Sonderbehandlung“ kaschiert, war aber unmissverständlich: „Bei Gewaltverbrechen, Sabotageakten und Sittlichkeitsverbrechen ist sofort durch Schnellbrief oder FS. beim RSHA. ein Antrag auf Sonderbehandlung zu stellen.“ Auch am Zweck der martialischen Strafen ließ Kaltenbrunner keinen Zweifel: „Die Durchführung der Sonderbehandlung bezweckt vor allem eine Abschreckung der im Reichsgebiet eingesetzten fremdvölkischen Arbeitskräfte. Diese wird jedoch im vollen Umfange nur erreicht, wenn die Sühne der Tat möglichst auf dem Fusse folgt. Die Ermittlungsvorgänge sind daher als Sofortsachen zu bearbeiten.“

Ernst Kaltenbrunner war Mitglied der „Burschenschaft Arminia Graz“ in der „Deutschen Burschenschaft“, sein Vorgesetzer Heinrich Himmler Mitglied der „Schwarzen Verbindung Apollo München“, die in der heutigen „Burschenschaft Franco-Bavaria München“ aufgegangen ist.

Zwangsarbeit bei der Reichsbahn in Freiburg

Im Jahresheft 2008 des Breisgau-Geschichtsvereins „Schau-ins-Land“ berichtet Ulrich P. Ecker unter der Überschrift „Zwangsarbeit in Freiburg während des Zweiten Weltkriegs“ über Anna Djatschenko, die im „Ostarbeiterlager“ gefangen war und „täglich unter Bewachung ins Eisenbahnbetriebswerk marschieren \[musste\], um dort Waggons und Lokomotiven zu reinigen, d.h. auch die Feuerung der Dampflokomotiven auszuräumen, Rußfänger zu putzen und Schlacken herauszuschlagen. Als sie sich mangels Strümpfen im Winter die bloßen Füße in den Holzschuhen mit Lappen umwickelten, wurde das von den Vorarbeitern verboten. Sie durften sich auch nicht an den großen Koksöfen der Halle aufwärmen und nach der Arbeit gab es zum Waschen nur kaltes Wasser. Heimlich benutzten die Frauen das noch warme Kesselwasser der Lokomotiven. Ihr Bruttolohn von 42 Reichsmark pro Monat wurde für Unterkunft und Verpflegung einbehalten. Es gibt eine ganze Reihe von Aussagen ehemaliger Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen, welche die Reichsbahn als besonders ausbeuterischen Dienstherrn schildern.“ Heute befindet sich eine der modernsten Zugwaschanlagen Europas auf dem Bahnbetriebsgelände.

Bis zum Luftangriff am 27.11.1944, der neben weiten Teilen der Innenstadt und der Industrieanlagen im nördlichen Teil Freiburgs auch das Bahnbetriebswerk in der Basler Straße schwer beschädigte, waren neben ZwangsarbeiterInnen auch Kriegsgefangene auf dem Bahngelände untergebracht und mussten dort arbeiten. Das „Kriegsgefangenenkommando 2502 a und b Freiburg“ war für den „Einsatz für die deutsche Reichsbahn, Reichsbahnbetriebswerk und Bahnmeisterei Freiburg, für Bahnbauarbeiten und für die Fahrbereitschaft Freiburg zur Beschleunigung des Güterumschlags“ vorgesehen und bestand 1942 aus 60 russischen Kriegsgefangenen.

1943 schrieb der „Bevollmächtigte für den Nahverkehr“ an die Reichsbahndirektion Karlsruhe: „Die Unterbringung dieses Ladekommandos innerhalb des Stadtbereichs, z.B. in leerstehenden Geschäftsräumen oder Gastwirtssälen u. dergl, kann nicht in Erwägung gezogen werden, da unter allen Umständen die abwehrmäßigen Vorschriften zu beachten sind. Andererseits muß darauf geachtet werden, daß das Kommando möglichst in Bahnnähe untergebracht ist, damit für den jeweiligen Arbeitseinsatz Transportwege möglichst vermieden werden.“ Die grausamen Bedingungen, unter denen die Kriegsgefangenen zu leiden hatten, lassen sich in der brutalen Sprache der bürokratischen Sklavenhalter nur erahnen.

Russische Gefangene aus Freiburg wurden „einige Tage vor der Besetzung von der Wehrmacht mit unbekanntem Ziel abtransportiert“, zumeist Richtung Schweiz. Andere wurden laut Dokumenten der städtischen Hauptverwaltung noch kurz vor der deutschen Kapitulation erschossen und laut städtischem Gartenamt „an der Nordmauer des hiesigen Hauptfriedhofes“ anonym begraben.

Für eine antifaschistische Zukunft

Wir möchten mit diesem Text auf das Leid aufmerksam machen, das Menschen auf dem Gelände zugefügt würde, auf dem sich heute die KTS befindet. Wir sind uns unserer historischen Verantwortung bewusst und wollen einen Teil zur Erinnerung an die Naziverbrechen beitragen und die Mahnung der KZ-Überlebenden aufrecht erhalten:

Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!

Autonome Antifa Freiburg


Am 15. März findet eine Veranstaltung zum Thema „Zwangsarbeit“ in der KTS Freiburg statt. Um 19 Uhr serviert die VoKüFa leckeres Essen und um 20 Uhr folgend zwei Vorträge mit anschließender Diskussion.

Dr. Susanne Kill ist Leiterin des Unternehmensarchivs der Deutschen Bahn AG und hat unter anderem verschiedene Ausstellungen zur Rolle der Deutschen Reichsbahn im Nationalsozialismus kuratiert. Die Deutsche Reichsbahn war in zweierlei Hinsicht an dem System der Zwangsarbeit des nationalsozialistischen Deutschlands beteiligt. Mit ihrer Hilfe wurden ZwangsarbeiterInnen aus Europa nach Deutschland verschleppt und viele der Verschleppten wurden zur Arbeit auch bei der Reichsbahn gezwungen. Susanne Kill referiert über das System der Zwangsarbeit bei der Reichsbahn im Nationalsozialismus.

Dr. Bernd Spitzmüller ist Historiker und Autor des Buchs „Aber das Leben war unvorstellbar schwer. Die Geschichte der Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen in Freiburg während des Zweiten Weltkriegs“ zusammen mit Ulrich P. Eckert, Verlag Stadtarchiv, Freiburg, 2004. Bernd Spitzmüller referiert über den Einsatz ausländischer ZwangsarbeiterInnen und Kriegsgefangener in Freiburg von 1939 bis 1945.


Communiqué mit Bildmaterial auf Indymedia linksunten

Kneipe Wagenplatz Schattenparker
Donnerstag, 16.03.2017, 18:00, Kneipe

Erneut eröffnet am Donnerstag den 16.3.17 nach langem Winterschlaf die Kneipe bei den Schattenparkern.

Vorerst bleibt der Pizzaofen -wie die Getränke- kalt. Eine Fortsetzung gibt es dann am DO, den 30.3. Wir freuen uns auf Euch!

Die Schattenparker

slacklinecityfest vol. III
Freitag, 17.03.2017, 21:00, Konzert

Frohlocket, Kids, das Slacklinecityfest geht nach einem Jahr Abstinenz in die nächste Runde. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, aber wir wollen euch natürlich die frohe Kunde nicht vorenthalten und die bisher geplanten Acts gleich mal unter eure gierigen Blicke schieben.

HYSTERESE (Tübingen): Ganz ehrlich. Brauchen Hysterese noch ne Vorstellung? Na gut, für alle die in den letzten Jahren nichts mit Punk zu tun hatten, kauft euch ihre letzten beiden LPs und hört nicht auf sie zu feiern. Treibender, ultratighter Punk mit harter Portland-Kante (Autistic Youth und Konsorten lassen grüßen) und energiegeladenen Shows. Wir freuen uns ultra drauf und das solltet ihr verdammt nochmal auch!

HENRY FONDA (Berlin): Na? Wer kennt sie noch nicht? Die angesagte Powerviolence-Kapelle aus Berlin hat uns schon einmal beehrt und einen zuckersüßen Abend bereitet. Always antifascist und unbequem lautet das Motto. Mit Humor und akustischer Kettensäge zaubern sie ein Lächeln auf euer Gesicht und lassen unsere schwarzen Herzen wieder schlagen. Diesmal sogar mit neuer Platte!

BATTRA (Halle): Die Fondas trauen sich natürlich nicht alleine in die gefährlichen Gebiete von Kaltland und haben ihre schnellen und gewalttätigen Freunde BATTRA dabei. Voll-auf-die-Fresse-Geballer. Kann man immer brauchen! Asozial seit Tag 1!

BODEN (Stuttgart): Musikalisch sich mal überall bedienen, wo-s geil sein könnte, geht nicht immer auf. Bei BODEN ist das ganze kein Problem. Hardcore-Wurzeln plus Black Metal plus Shoegaze plus Post Rock plus Punk? Kein Problem und wahnsinnsgut. Wir freuen uns sie endlich nach Freiburg zu holen!

ULTRA MARE (Freiburg): Natürlich müssen auch ein paar unserer local heroes mitspielen. Niemand hätten wir lieber dabei als die süßen Jungs von Ultra Mare. Mit ihrem -Krautcore-, der sich gegen alle musikalischen Schubladen sträubt, spielen sie sich auf jeder Show erneut in unsere Herzen. Diesmal wohl auch mit neuen Songs, wir dürfen gespannt sein.

Mehr Infos kommen. Bis dahin schaut Richtung Himmel. Könnte sein, dass wir durch Feuer und Ascheregen neue Bands ankündigen. Also würden wir ja. Aber höchstwahrscheinlich hier dann. Man darf ja noch träumen.

♥ ♥ ♥ Eure slacklinecitycrew

Atmen, weiter... + Huelse
Freitag, 24.03.2017, 21:30, Konzert

ATMEN, WEITER... aus Landau kommen uns besuchen und man munkelt, dass sie neben einem neuen Gesicht am Bass auch paar neue Songs in der Tasche haben. Ui, spannend, weil die alten Sachen sind ja schon arg geil! Zwar kommt die neue Platte erst im April raus, wir sind aber zuversichtlich, dass wir den ein oder anderen Vorgeschmack drauf bereits an diesem Abend serviert bekommen werden. Große Freude!

Dillenburg liegt an der deutsch-niederländischen Ferienstraße Oranier-Route und der Deutschen Fachwerkstraße und ist Startpunkt des Fernwanderwegs Rothaarsteig. AHA! Dillenburg hat aber auch interessante Dinge zu bieten. Z.B. HUELSE. Von denen gibt-s zwar leider bisher nur 2 Demosongs zum anhören, aber die schreien nach mindestens 10 mehr.

atmenweiter.bandcamp.com huelse.bandcamp.com

Les grilles de l´Andra sont tombées! >< Soli-Party für die Proteste in Bure
Samstag, 25.03.2017, 21:30, Soliparty

Neben kühlen Getränken, euren Lieblingsbands und DJanes, wird es auch Infos und schöne Bilder zu den Protesten in Bure geben.

Am 18.02. fand in Bure eine Demonstration (linksunten.indymedia.org/de/node/204317) gegen die Pläne zur Errichtung eines Atom-Klos statt. Die Demonstration endete in schweren Auschreitungen vor dem Gebäude der Atomüllendlager-Agentur ANDRA. Dabei wurden drei Companer@´s festgenommen, mit weiterer Repression ist zu rechnen.

Ab 20 Uhr laden wir euch ein zum gemeinsammen Essen und eröffenen die Bar

Um 21 Uhr gibt es eine nette Diavortrag zur Waldbestzung und den dortigen Protesten

Ab 22 Uhr spielen dan Das MLI (www.das-mli.com/) auf. Anarcho-Punk-Rap voll auf die Zwölf!

Anschliessend laden folgende Dj‘s zum Tanz ein:

DJ-Team Kuehl (Wave)

DJ Les Quattaies (wood-juice-vibe)

DJ Trumpstomper (potpurry des guten geschmax‘n‘bass)

KüfA mit Kneipe - Schlemmen für ’nen Solizweck
Mittwoch, 29.03.2017, 20:00, KüfA/VoKü & Kneipe

Die VoKüfA lädt jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat zu gemeinsamem Speis und Trank in die KTS ein. Gekocht wird nicht nur lecker sondern auch immer vegan. Eure Spenden fürs Essen kommen meist Solidaritätszwecken zugute.

Bock zu helfen? Kommt gerne ab 16:30 Uhr zum planen, schnibbeln und kochen vorbei (es braucht keine Voranmeldung!). Wir freuen uns über neue Leute die mit machen wollen.

Oder einfach nur Hunger? Ab 20 Uhr gibt es was zu Essen, Musik und Tischkicker.

Vegan aber bitte ohne Fruktose? Wenn ihr mitessen wollt und Allergien habt ist das kein Problem. Schreibt uns einfach vorher an vokuefa[ät]lists.immerda.ch

Gerne auch verschlüsselt: Public-Key (0xAD74E216) auf https://keys.immerda.ch Fingerprint: 9950 0370 09B1 573D 88D0 8DB5 7D52 25DB AD74 E216

Put the fun between your legs
Freitag, 31.03.2017, 22:00, Soliparty

FahrradKurierKumpel Soliparty!: AlleyCats And Beer Freiburg unter die Räder nehmen, dann schnelle tanzbare Beats. Bands to be announced.

An diesem Freitag geht`s schon früh los! Um 20 Uhr ist Start fürs Alleycat am Stadtgarten. Nach dem heissen Reifen gibt’s kühle Getränke. Im kleinen Raum ab 22 Uhr die besten Bands der Welt und anschließend ein wunderbar buntes Programm mit -Anstandsrest- und viel anderem Punk geschrammel (weitere Bands werden noch bekannt gegeben). Danach werden die Plattenteller von -DJ CXK- heiß laufen.

Im großen Raum wird das Durchatmen nach dem Rennen schwerfallen. Das Line-up des Abends verspricht tanzbaren Musik bis zum Wadenkrampf.

Info

fkk-freiburg.org

Bands

- Crimson Shore (Alternative/Karlsruhe)

- Das Blanke Extrem (Post-Punk/Freiburg)

DJs

- don camillo https://soundcloud.com/%E2%80%A6/don-camillo-feat-bambule-weideland%E2%80%A6

- Gregor Gambrinus https://soundcloud.com/%E2%80%A6/make-love-not-fluchtlingskontrolle%E2%80%A6

- LegoTechnik https://soundcloud.com/%E2%80%A6/dj-legotechnik-wilde-mohre-festiva%E2%80%A6

- Alex Garcia https://soundcloud.com/%E2%80%A6/tronic-delta-podcast-002_alex-garc%E2%80%A6

- Marco Forster https://soundcloud.com/marcoforster

Aktueller Koraktor
Koraktor Juli 2017 (PDF)
26.07.2017, 19:00
500 Jahre Sexismus, Antisemitismus und Obrigkeitshörigkeit: Martin Luther – ein großer Deutscher!
26.07.2017, 21:00
Seven Mouldy Figs und No No Instigator
27.07.2017, 21:00
Hyperculte
28.07.2017, 19:00
Was nehmen wir mit und wie gehts weiter...?