Veranstaltungen März 2020
Konny
Dienstag, 03.03.2020, 19:00

Nur mutig gelacht und zugebissen

Konny Kleinkunztpunk hört auf. Er spielt ein letztes Konzert in der KTS. Janz jenau, so isset.

Konny ist kein Liedermacher, kein Singer- Songwriter…Konny ist Kleinkunztpunk. Seit 2004 steht er mit seiner Gitarre und seiner Quetsche auf Bühnen und Straßen und singt gegen den kapitalistischen Normalzustand an - ob in der U-Bahn, im besetzten Haus, aufm Wagenplatz oder in den eigenen 4 Wänden.

Offene Lesebühne
Mittwoch, 04.03.2020, 21:00

Liedtexte, Prosa, Lyrik, Kochrezept oder Streitschrift; alles ist erlaubt und erwünscht - egal ob selbstverfasst, oder fremdgeschrieben, die Hauptsache ist, dass ihr eure Lieblingstexte zu Gehör bringt.

Für Kurzentschlossene: es darf auch spontan die Bühne okkupiert werden!

Finde Deinen Partynamen
Donnerstag, 05.03.2020, 22:00, Party

Lieber donnerstags feiern, als gar nicht r*v*n!

Nicht mehr warten. Nicht mehr hoffen. Sich nicht mehr ablenken, verunsichern lassen. Abraven. Den Alltag in die Schranken weisen. An das glauben was wir empfinden, danach tanzen. Versuchen, scheitern, wieder versuchen, besser scheitern. Aufdrehen, dran bleiben, wach bleiben. Vielleicht blau machen. Auf jeden Fall gute Laune. Einfach nur Raven. Also Leben. Donnerstag.

Punks n Politics
Freitag, 06.03.2020, 20:00, Vortrag, 22:00, Konzert

Vortrag Wie bereits letztes Jahr sind wieder die genossen aus dem Baskenland da und erzählen von ihren Kämpfen und der damit verbundenen Repression.

Konzert Anschließend gibt es was für die Ohren, wir öffnen unsere Türen für Liher (stonerrock/Baskenland) die mal wieder den langen weg aus dem Süden nach Kaltland nicht scheuen um uns wieder die Ohren zu verzaubern. Begleitet werden sie von unseren lokalen Missing Steves (Hardrock/FR) die den ganzen Abend abrunden werden. Wer dann immer noch nicht genug hat, bekommt die ganze Nacht Musik aus der Dose direkt aufs Ohr!

Vortrag beginnt um 20:00 Uhr, Konzerte dann gegen 22:00 Uhr

Kein Gott, Kein Staat, keine Bullen, keine Nazis, keine Priester,... keine Parkplätze!

OneBurningMatch bei Schattis
Samstag, 07.03.2020, 20:00, Konzert

Heute Konzert, Lagerfeuer und Holzofenpizza auf dem Wagenplatz SchattenparkA im IG Nord!!!

Erst Konzert, dann Party!!! Heute besuchen uns One Burning Match mit crusty Punk aus Clemont-Ferront!!! Weitere Bands findet Ihr auf unserer Homepage. Draußen vor der Packhalle könnt Ihr es Euch am Lagerfeuer gemütlich machen oder auf unserer Terrasse eine leckere Pizza zubereiten. Drinnen erwarten Euch erst Bands und dann wie immer schöner Ausklang bei Tanzmusik!!! Wir freuen uns auf einen ausgedehnten Samstagabend!!!

schattenparker.net oneburningmatch.bandcamp.com

Ort: Wagenplatz Schattenparker, Am Eselswinkel

Dubwohnzimmer
Dienstag, 10.03.2020, 22:00, Party

Digital Steppaz & Friends

Reggae/Dub/Steppas in der Kneipe von Schallplatte und Digital

Häuserkampf Sprechstunde, Küfa & Vortrag zu Repressionen der villA54 Besetzung in Berlin
Mittwoch, 11.03.2020, 19:00

Betroffene von Repression, Aktive und Unterstützerinnen, die sich mit den Hausbetzungen in Freiburg solidarisieren, sind willkommen vorbeizukommen und sich zu vernetzen. Wir Informieren über das, was bisher geschah und wo es gerade Hilfe braucht, vernetzen euch mit anderen Betroffenen, unterstützen euch bei Prozessen zum Beispiel im Schreiben einer Pressemitteilung oder vermitteln euch an weitere Antirepressionstrukturen (Ermittlungsausschuss (EA, jeden Montag 19-20 Uhr in der KTS) & Rote Hilfe) und Anwältinnen in Freiburg. Außerdem können wir die Prozesstage unterstützen und uns um Organisatorisches kümmern. Dies ist jedoch keine Rechtsberatung!

Diesen Monat findet die Häuserkampf Sprechstunde am 11.03. ab 19:00 Uhr in der KTS satt.

Im Anschluss an die Häuserkampfsprechstunde gibt es um 20:00 noch eine Küfa noch einen Vortrag zu Repressionen der villA54 Besetzung in Berlin, wo Menschen ebenfalls mit heftigen Repressionen kämfen müssen.

Häuser besetzen bleibt weiterhin legitim und notwendig! Niemensch wird alleine gelassen! Solidarität ist unsere Waffe!

Gibt es noch weitere Fragen? Oder ihr seid interressiert, könnt aber nicht kommen: Schreibt gerne eine Mail an squatfreiburg_ (PGP)


Repression gegen Besetzer*innen in Berlin geht weiter – Solidarität mit der vilLA54

Was ist passiert? Die vilLA54 war der Versuch sich einen neuen feministischen, herrschaftsfreien Raum anzueignen. Dafür besetzte eine kleine Gruppe von Menschen im Rahmen der Tu-Mal-Wat Aktionstage im September 2019 eine ehemalige Brauerei in der Landsberger Allee 54, welche schon seit 7 Jahren leer steht. Das Gebäude im Besitz der Patzendorfer GmbH, ein Teil der Investa, steht wieder leer. Investa? Genau, dieselben Akteur*innen der Verdrängung, die in der Rummelsburger Bucht Luxusbauten errichten wollen. Das Haus sollte vor allem als Schutzraum für Menschen marginalisierter Gruppen fungieren. Eine konkrete Maßnahme um einen Safer Space für FLINT*-Personen zu schaffen, war die Idee, die obere Etage frei von cis Männern¹ zu gestalten. Aber auch für weitere Konzepte sollte der Raum offen sein. Dazu kam es dann leider nicht. Die vilLA54 wurde noch am selben Tag mit einem großen Polizeiaufgebot samt Klettereinheiten geräumt. Dabei gingen die Cops sehr brutal vor und behandelten die Besetzenden, als gehe von diesen eine große Gefahr aus. Die Besetzenden wurden aus dem Gebäude regelrecht rausgeprügelt und nicht zuletzt wurde einer Person im Gewahrsam eine Rippe gebrochen. Neben der brutalen Räumung nutzten die Cops als weiteres Druckmittel die Androhung von Untersuchungshaft und führten nach vielen Stunden Gewahrsam sieben Besetzer*innen eine_r Haftrichter_in vor. Eine Person, Primbo, wurde die nächsten Wochen in der JVA Lichtenberg eingesperrt. Viele Personen wurden identifiziert, aber immerhin vier Personen kamen frei, ohne dass die Staatsschergen die Identität feststellen konnten. Zu den Tu-Mal-Wat Aktionstagen wurde zur ID-Verweigerung¹ aufgerufen, inklusive Reader, der offen verteilt wurde. Möglicherweise dachte sich der Staatskasperleverein, jetzt "durchzugreifen", damit sich die ID-Verweigerung hier nicht als gängiges Mittel bei Kontakt mit Cops durchsetzt, um Repression seitens des Staates zu erschweren / unmöglich zu machen, wie es in anderen Kontexten der Fall ist. Leider kam es nicht zur erhofften Überforderung der Repressionsbehörden, da es bis auf eine Baumbesetzung einiger Menschen, keine weitere geräumte Hausbesetzung während der Aktionstage gab. Deshalb konnten die Cops all ihre Ressourcen an einigen wenigen Aktivistis auslassen. Nun beginnen bald die ersten Prozesse gegen die Besetzer_innnen der vilLA54, die Staatsanwaltschaft erhebt drakonische Vorwürfe. Die kommenden Prozesse werden neben Geld eine Menge Kraft und Nerven kosten. Das heißt es wird solidarische Begleitung des gerichtlichen Kasperletheaters gebraucht und natürlich weitere feministische, herrschaftsfeindliche Aktionen, Besetzungen und mehr!

¹ Die Vorsilbe “cis” verweist auf die Übereinstimmung der eigenen Geschlechtsidentität mit dem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht. Das Geschlecht von cis Personen wird in der Regel nicht in Frage gestellt und geht mit strukturellen Privilegien einher. ² ID-Verweigerund oder Personalienverweigerung beschreibt die Strategie und Praxis gegenüber Polizei und anderen Repressionsorganen keine Angaben zur eigenen Person zu machen, sodass diese im Idealfall mensch nicht identifizieren können. In anderen Kontexten wie z.B. Massenaktionen stellt sich die Praxis als unglaublich wirkungsvoll dar, da es zur Kompletten Überforderung der Repressionsbehörden kommt und bestenfalls alle Menschen repressionsfrei aus der Gesa wieder entlassen werden müssen.


Repression against squatters in Berlin continues – solidarity with the vilLA54

What happened? As part of the Tu-Mal-Wat campaign days in September 2019, The vilLA54 was an attempt to establish a new feminist space, free from authority. For this purpose, a small group of people occupied a former brewery at 54 Landsberger Allee, which previously has been empty for 7 years. The building owned by Patzendorfer GmbH, part of the company Investa is now empty again. Investa? Exactly, the same actors of displacement who want to build luxury buildings in the Rummelsburger Bucht. Above all, the house would be a shelter for people from marginalized groups and a community organising space. The place was opened for diverse concepts, though it aimed to create space for FLINT* people by keeping the upper floor free of cis men¹. Unfortunately, this did not happen. The vilLA54 was evicted on the same day with a large police force including climbing special units. The cops were very brutal and treated the squatters as if they were a violent threat. The people were literally beaten out of the building with one person’s rib broken in custody. In addition to the brutal eviction, the cops threatened them with pre-trial jail (potentially weeks, or even months) and after many hours of custody, showed seven squatters to a judge to decide. One person, Primbo, was locked up in the Lichtenberg prison for two weeks. Many people were identified, but four people were released without the state ’authority’ being able to determine their ’identity’. During the Tu-Mal-Watt campaign days, a zine was released promoting ID refusal² which was distributed openly. The repression organs may have thought of taking stronger action now, so that ID refusal does not become a common practice to challenge state repression, as it is in other contexts. Unfortunately, the repression ’authorities’ were not overwhelmed, as there was only one other house occupation, and some people in the trees, with only a small number of people fully denying their ’identity’ to police, leaving them appearing as an alone threat. Due to great promotion but minimal activism, the Tu-Mal-Wat campaign appeared to the ’authorities’ as a great threat to investor speculation. Painfully, the ’authorities’ applied strong resources to attend to it, which meant greater force was used on a smaller number of people to ’make an example’ out of them. The first vilLA54 trials against the occupiers will begin soon, and the authorities are making draconian accusations. In addition to money, the upcoming processes will cost a lot of strength and nerves, so there is a need for solidarity and support for the upcoming court cases, and of course other feminist actions, occupations and more!

¹ The prefix “cis” indicates a person identifying with the gender identity assigned at birth. The gender of cis people is usually not questioned and is associated with structural privileges. ² ID refusal or personal refusal describes the strategy and practice towards the police and other repression bodies not to disclose personal information, so that ideally they cannot identify people. In other contexts such as In practice, mass actions are incredibly effective, as the repression authorities are completely overwhelmed and, at best, all people have to be released from the Gesa without repression.

Spontankonzert auf dem Wagenplatz Schattenparker
Mittwoch, 11.03.2020, 20:00

Mittwoch 11.03.20; 20h

Spontankonzert ...mit Patroness aus Belgien. Leider mussten in der Schweiz die Konzerte abgesagt werden... wir trotzen der Coronahysterie und freuen uns am Mittwochabend auf schönen Sludge Metal in unserer Packhalle!!!

https://patroness.bandcamp.com/ www.schattenparker.net

Konzert findet auf dem Wagenplatz Schattenparker, am Eselwinkel 7 statt.

Punker*innenkneipe
Mittwoch, 11.03.2020, 21:00, Kneipe

Guten Punk und Billigbier Gibt es jeden Mittwoch hier Red’ besoffen über Politik Mit Tischkicker und Punkmusik Die Arbeit nervt, du kommst nicht klar, Dann komm doch in die PKK!

Dead Like Juliet + Support
Freitag, 13.03.2020, 20:00, Konzert

E.2.T. Booking proudly presents: Dead Like Juliet / Knockout Concept / Mavis / Foreign

Dead Like Juliet ist eine 2011 gegründete sechsköpfige Hardcore/Metal – Band aus Italien. Kennzeichnend für ihre Musik sind eingängige Hooks und Singalongs, harte Growls und groovige Gitarren-Riffs. Im Gegensatz zu den meisten anderen Hardcore- Bands runden sie ihren Sound mit atmospherischen und unverkennbaren Keyboardflächen ab. DLJ setzen sich geschlossen gegen Faschismus, Rassismus und jede Art von Diskriminierung ein. Ausserdem sind die sechs Bierliebhaber bei guten Aftershow- Parties immer gerne am Start!

Knockout Concept Die 5-Köpfige Combo verbindet unnachahmlich klassischen, groovigen Metalcore mit Pop Punk-Vocals die alles andere als von der Stange sind! Mit viel Herzblut und Engagement erspielten sie sich nach und nach eine Fangemeinde!

Foreign Die Lüdenscheider Band -Foreign- wurde Ende 2018 gegründet und fand ihr Zuhause im New-School Hardcore. Textlich werden sozial- und politikkritische Aspekte behandelt. Im Kontrast dazu stehen sowohl harte Riffs, als auch schnelle melodische Passagen.

MAVIS Cult Aus der Stuttgarter Metal-Kultur kommen MAVIS und überraschen mit ihrer Musik. Aus Menschen, die schon in bekannten Bands aus der Umgebung wie Where Eternity Ends, Death By Dissonance und Exilence tätig sind und dem musikalisch kreativen Kopf hinter dem Geballer der näheren Vergangenheit, Fear The Skyline, Chrono, setzt sich die fünfköpfige Band zusammen. Jetzt schaffen es die Musiker ihre gemeinsame Leidenschaft in dieser neuen Formation zu bündeln um vor allem Freunde von modernem, progressivem Metal zu erreichen. Mit ihren ersten zwei Singles „Insight“ und „Monsters“ zeigen MAVIS ihre Vielseitigkeit, die von griffigen Gitarrenriffs über sanfte, atmosphärische Klänge bis hin zu catchy Refrains reicht.

Einlass: 20:00 Uhr Beginn: 20:30 Uhr

youtube.com/watch?v=zDQSd1k-zjI deadlikejuliethxc.bandcamp.com knockout-concept.de youtube.com/watch?v=-dQ7vkpM5oI mavisband.com

ABGESAGT: KüfA mit Kneipe - Schlemmen für ’nen Solizweck
Mittwoch, 18.03.2020, 20:00, KüfA/Kneipe

Die VoKüfA lädt jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat zu gemeinsamem Speis und Trank in die KTS ein. Gekocht wird nicht nur lecker sondern auch immer vegan. Eure Spenden fürs Essen kommen meist Solidaritätszwecken zugute.

Bock zu helfen? Kommt gerne ab 16:00 Uhr zum planen, schnibbeln und kochen vorbei (es braucht keine Voranmeldung!). Wir freuen uns über neue Leute die mit machen wollen.

Oder einfach nur Hunger? Ab 20 Uhr gibt es was zu Essen, Musik und Tischkicker.

Vegan aber bitte ohne Fruktose? Wenn ihr mitessen wollt und Allergien habt ist das kein Problem. Schreibt uns einfach vorher an vokuefa [ät]lists.immerda.ch

ABGESAGT: Audio-Visueller Input: Sacco und Vanzetti
Mittwoch, 18.03.2020, 21:00

1927 durchlebten Sacco und Vanzetti einen politischen Schauprozess. Im Prozess ging es um einen Raubmord, jedoch war die Beweislage sehr schwammig und entlastende Aussagen wurden nicht genehmigt, so dass es mehr als offensichtlich war, dass die anarchistische Einstellung der Angeklagten eine große Rolle spielte. Die Folge des Prozesses waren weltweite Massenproteste in einem riesigen Ausmaß.

ABGESAGT: Gefangenenschreiben
Donnerstag, 19.03.2020, 18:00

Jeden dritten Donnerstag im Monat gibt es die Möglichkeit von 18:00 bis 19:30 in den Infoladen zu kommen und bei Kaffee (oder auch Tee) und Kuchen an Gefangene zu schreiben. Selbstverständlich findet ihr beim Café aktuelle Adresslisten und Tipps für das Schreiben von Briefen in den Knast.

ABGESAGT: Finde Deinen Partynamen
Donnerstag, 19.03.2020, 22:00, Party

Lieber donnerstags feiern, als gar nicht r*v*n!

Nicht mehr warten. Nicht mehr hoffen. Sich nicht mehr ablenken, verunsichern lassen. Abraven. Den Alltag in die Schranken weisen. An das glauben was wir empfinden, danach tanzen. Versuchen, scheitern, wieder versuchen, besser scheitern. Aufdrehen, dran bleiben, wach bleiben. Vielleicht blau machen. Auf jeden Fall gute Laune. Einfach nur Raven. Also Leben. Donnerstag.

ABGESAGT: Café Libros
Sonntag, 22.03.2020, 15:00, Information

Der Infoladen lädt ein! Ab 15 Uhr bis zum Abend, zum diskutieren, lesen, spielen, basteln und lernen. Es gibt lecker Espresso und bestimmt auch leckeren Kuchen.

Potential für Livemusik und/oder Miniworkshops gibt es immer. Von uns im Angebot: Führungen durch den Infoladen, Verschlüsselung für Email und Instant Messenger und was uns noch so einfällt. Wenn ihr selber was auf dem Herzen habt, kommt damit vorbei!

Weil nicht jeder Mittwochs von 18-20 Uhr Zeit hat in den Infoladen zu kommen und manche Bücher mehr Zeit brauchen. Wir freuen uns auf euch!

ABGESAGT: Dubwohnzimmer
Dienstag, 24.03.2020, 22:00, Party

Digital Steppaz & Friends

Reggae/Dub/Steppas in der Kneipe von Schallplatte und Digital

ABGESAGT: Punker*innenkneipe
Mittwoch, 25.03.2020, 21:00, Kneipe

Guten Punk und Billigbier Gibt es jeden Mittwoch hier Red’ besoffen über Politik Mit Tischkicker und Punkmusik Die Arbeit nervt, du kommst nicht klar, Dann komm doch in die PKK!

ABGESAGT: Fume Tea Heather + Support
Donnerstag, 26.03.2020, 20:00, Konzert

E.2.T. Booking proudly presents: Fume Tea Heather (Emo / Pop Punk)

+Support

Westside loggia sadkids from lower saxony!

Die Lüneburger*innen verbinden die Energie des Punk mit den sentimentalen Qualitäten des Midwest- Emo. Cleane Akkorde und kreative -Twinkle— Licks treffen auf treibende Bässe und verspielte Drums. Dabei kreisen sich die Texte um Themen, die jede*r twentysomething aus ihrem Alltag kennt. Die Tristesse des Erwachsenwerdens, das Verloren sein in einer immer vernetzteren Welt aber auch die Geborgenheit in der Gewissheit diese Gefühle mit Anderen zu teilen.

ABGESAGT: Mongolians Revival Band // The Beltroses
Samstag, 28.03.2020, 21:00, Konzert

seafood shows: Garage & Anti-Folk

Mongolians Revival Band (Garage/Karlsrusch) JA! sie kommen wieder mal rum. Ihr wisst schon die freundlichen Garage-Rocker mit den wackelnden Knien und tollen Frisuren, dass einem die Knie weich werden. Viele Ohs und Ahs, Hillbilly-Vibes, very dancy, very diy. Toll. https://mongoliansrevivalband.bandcamp.com

The Beltroses (Anti-Folk/F***burg) Bleiben wir bei den wackelnden Knien und den Stohhalmen im Mundwinkel. Nie war die Vermittlung der befreiten Gesellschaft so einleuchtend und zugleich eingängig wie bei den Beltroses. Sie haben auch ein frisches Tape dabei.

seafoodrecords.bandcamp.com

ABGESAGT: Foucault Workshop
Sonntag, 29.03.2020, 15:00, Information

Das Smartphone in der Tasche, welches unser Handeln bestimmt, Kameras und Sprachassistenten, die alles, was wir tun beobachten und analysieren und arbeitende Menschen, welche so sehr in Konkurrenz zueinander sind, dass sie sich nicht mehr als Kollektive organisieren. Die Gesellschaft, in der wir leben ähnelt immer mehr den dystopischen Überwachungsgesellschaften die wir aus Romanen wie 1984, A Brave New World oder Necromancer kennen.

Den Anfang dieser Entwicklung beobachteten auch schon die 68er, den im Zuge des neuen Bedarfs an Alternativen zum Bestehenden, entwickelte die Protestgeneration auch neue Analysen. Diese blickten nicht nur auf die Industrialisierung, sondern auch auf die grauenhaften Erlebnisse des Zweiten Weltkriegs. Die autoritären und totalitären Aspekte kapitalistischer Gesellschaft gerieten dabei zunehmend in den Blick. Im Zuge dessen begann auch Michel Foucault seine Gesellschaftsanalyse, mit dem Ziel die Machtstrukturen die den Kapitalismus erhalten, zu beschreiben und Ansatzpunkt für eine Kritik dieser zu schaffen.

Der Workshop versucht, mit Hilfe des Originaltextes diese Machtanalyse von Foucault zu umreißen. Ausgehend von der Entwicklung der Disziplinargesellschaft, in der kontinuierlich überwacht und bestraft wird, betrachten wir Wissen, Macht und Institutionen, mit deren Hilfe die „Kunst des Regierens“ umgesetzt wird, eine Kunst welche den Erhalt des Kapitalismus (das Machtsystem der kapitalistischen Produktion) zum Ziel hat.

Der Workshop dauert ca. 3h. Für Kaffee und Kuchen während dessen ist gesorgt. Eine Kooperation vom Infoladen und Input FR.

Aktueller Koraktor
Koraktor Juli 2020 (PDF)