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Brandanschlag / KTS trotzdem geöffnet

Brandanschlag | Bild: Badische Zeitung In der Nacht auf den 9. September 2009 wurde auf die KTS ein Brandanschlag verübt. Die Feuerwehr konnte das Feuer löschen, trotzdem entstand ein Sachschaden in mehreren Räumen und an der Aussenfassade. Wir vermuten hinter dem Feuer Nazis aus dem Umfeld des am 26. August festgenommenen Nazi-Bombenbauers.

Wenn ein antifaschistischer Freiraum wie die KTS angegriffen wird, betrifft dies nicht nur die linksradikale Szene, sondern alle, die verhindern möchten, dass Neonazis und ihr Gedankengut an Bedeutung gewinnt. Wird so ein Raum angegriffen, kann es nur eine Antwort geben: Noch entschlossener und noch zahlreicher den Neonazis entgegentreten.

Auch wenn wir einige Zeit keinen Strom, kein Internet und kein Telefon hatten, lassen wir uns von den Nazis nicht einschüchtern.
Die nächsten Veranstaltungen werden auf jeden Fall — eventuell mit kleinen Änderungen — stattfinden. Wir halten euch dazu auf dem Laufenden.

Wir benötigen eure Unterstützung! Helfen könnt ihr uns, indem ihr z.B.

- euch öffentlich mit der KTS solidarisiert (Einen UnterstützerInnenaufruf gibt es bald hier)
- LeserInnenbriefe schreibt
- Antifa-Strukturen durch Zusammenarbeit mit lokalen Gruppen stärkt
- für die Behebung des Schadens und / oder für die antifaschistische Arbeit in Baden-Württemberg spendet

Do it yourself: fight fascism!

Für Spenden bitte folgende Kontodaten benutzen:

Empfänger: Förderverein für Subkultur e.V.
Bankleitzahl: 680 900 00
Kontonummer: 15513802
Verwendungszweck: Antifa

Die Spenden werden in erster Linie zur Behebung des Schadens, der nicht von Versicherungen übernommen wird, benutzt. Der Rest fließ direkt in die Antifa-Arbeit vor Ort.

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Zeit für antifaschistischen Selbstschutz

In der Nacht auf den 9. September haben Nazis einen Brandanschlag auf das Autonome Zentrum KTS Freiburg verübt. Kurz vor drei Uhr wurde ein hölzernes Kassenhäuschen neben dem Eingang angezündet, der völlig ausbrannte. Den Spekulationen der Presse über fahrlässige Brandstiftung widersprechen wir vehement: bereits kurz vor Mitternacht haben die letzten BesucherInnen die KTS verlassen und das Ledersofa im Holzhäuschen lässt sich nicht durch eine weggeworfene Kippe entzünden. Die starke Hitze ließ mehrere Fenster des Hauses bersten, das Hauptstromkabel wurde samt Verteilerkasten zerstört, in mehreren Räumen entstanden Schäden durch Ruß und Rauch. Der Giebel war bereits angesengt und das Feuer hätte beinahe auf den Dachstuhl übergegriffen. Nach Angaben der Feuerwehr konnte das Gebäude gerade noch gerettet werden.

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Was tun gegen sexistische Übergriffe?!

Aufgrund aktueller Anlässe laden wir für Sonntag, den 27. September, um 19 Uhr zu einem antisexistischen Treffen in die KTS ein.

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Demonstriert — — — —! Demonstriert — — — —!

Communiqué der Demovorbereitungsgruppe vom 20.10.2009 zur KTS-Demonstration am 14.11.2009 um 14 Uhr am Schwabentor

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Siempre antifascista!

Auf die Straße gegen die Nazis und für mehr Autonome Zentren:

Demo am 14.11. - 14 Uhr: Schwabentor - Freiburg!

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Freiburger Stadtverwaltung verhindert Deeskalationsgespräch

Communiqué vom 09.11.2009 zum Scheitern der Deeskalationsbemühungen im Vorfeld der KTS-Demonstration am 14.11.2009

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Demo für Bleiberecht: 5.12. 13:00 - Freiburg Johanneskirche

"Wer bleiben will soll bleiben!"

Samstag 5. Dezember 2009, Freiburg, 13.00 Uhr
Johanneskirche gegenüber der Ausländerbehörde/Ordnungsamt/Amt für Informationsverarbeitung und Bürgerservice

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Freiburger Polizei demonstriert Arroganz der Macht

Am 14.11.2009 versammelten sich etwa 800 Menschen unangemeldet am Freiburger Schwabentor, um für Autonome Zentren und gegen Faschismus zu demonstrieren. Ein martialisches Großaufgebot der Polizei verhinderte eine Demonstration durch die Innenstadt. Im Vorfeld hatten Ordnungs- und Oberbürgermeisteramt der Polizei freie Hand zur Durchsetzung ihrer Repressionspolitik gegeben. Am internationalen Aktionstag für die antifaschistischen Opfer von Nazigewalt folgten auch viele französische, Schweizer und österreichische Linke dem Aufruf der KTS Freiburg.

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Kein Weihnachtsmarkt ohne uns

Das Aktionsbündnis Kinderpunch mit Sicherheit lädt ein zum Protest: Aktionstag gegen Repression am 12. 12. 2009. Treffpunkt: Freiburg Weihnachtsmarkt - 14 Uhr - Kommt mit Punch!

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Auftrittsverbot der Band „Oi Polloi“ in der KTS aufgehoben

Nachdem es in den letzten Jahren ein permanentes Auftrittsverbot für die Band „Oi Polloi“ gab, ist dies seit kurzem nicht mehr gültig. Ein Teil der in der KTS Freiburg aktiven Menschen wollte ein Konzert mit eben dieser Band veranstalten. Die KTS als Autonomes Zentrum bietet Platz für eine Vielzahl von politischen Meinungen und Ansichten. Der Grund für einen Verzicht auf ein neuerliches Veto gegen einen Auftritt von „Oi Polloi“ ist die Toleranz gegenüber anderen Ansichten, auch wenn es von einigen Personen weiterhin Vorbehalte gegen einen Auftritt der Band gibt.

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Aktueller Koraktor
Koraktor Mai 2020 (PDF)